Dienstag, 29. Januar 2019

DIY: Spülschwämme aus Stoffresten nähen

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Ich nutze einige Schwämme zum sauber machen. Einer zum Abwaschen, einer für die sanitären Anlagen, einer für den Kaninchenkäfig. 
Nutzt man sie eine Zeit lang intensiv und wäscht sie vielleicht noch zwischendurch, halten sie nicht sonderlich lange und landen im Müll. Auf der anderen Seite stapeln sich im Nähzimmer diese kleinen Stoffreste, die man nicht wegwerfen mag, weil man sie vielleicht noch gebrauchen kann. So kam ich auf die Idee, Schwämme selbst zu nähen. Da es sich für mich bewährt hat, möchte ich Euch heute zeigen, wie ich sie gemacht habe.

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Wenn ich etwas immer wieder nähen möchte, fertige ich mir eine Schablone aus festem Papier oder Karton an. Hier habe ich die Kartonage benutzt, die ein neu gekauftes Hemd verstärkte. Die Schablone ist 10 cm breit und 12 cm lang, eine Nahtzugabe von etwa 1 cm auf jeder Seite ist mit eingerechnet.

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Für einen Schwamm benötigt man
- einen Oberstoff, hier habe ich ein Stück robuste Baumwolle genommen
- einen Stoff für die Unterseite,  ich habe ein Stück Frottee von einem alten Handtuch genutzt
- ein Stück Volumenvlies, möglichst dick ( ist kein Volumenvlies da, kann man den Schwamm nach dem Wenden auch mit Füllwatte füllen).
- einen Rest Webband oder Kordel (ca. 8 cm).

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Nach der Schablone auf 10 x 12 cm geschnitten, werden die Stoffe rechts auf rechts zusammen und dann auf das Stück Volumenvlies gelegt. Zwischen die beiden Stoffe wird an einer Ecke das Band als Schlaufe eingelegt, so dass die beiden Enden herausschauen. Nun wird rundherum klappkantig abgesteppt, wobei an einer breiten Seite eine Wendeöffnung bleibt.

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Mit einer Schere werden nun die Kanten und Ecken gekürzt ohne die Naht zu beschädigen.
Anschließend wird durch die Wendeöffnung gewendet. Nun wird wieder rundherum klappkantig abgesteppt und dabei die Wendeöffnung geschlossen.

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Ich habe vor dem Nähen die Schwämme noch für ihren künftigen Bestimmungsort durch einen Plott gekennzeichnet, damit es hier nicht zu Verwechslungen kommen kann.

Die Schwämme sind bei mir schon eine Weile in Gebrauch und wurden mehrfach bei 60 Grad gewaschen und im Trockner getrocknet. In der Küche habe ich zusätzlich für ganz schlimme Verkrustungen Topfkratzer* in Gebrauch und eine Spülbürste*. 

Viel Spaß beim Nachnähen!

Herzliche Grüße

Steffi

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Samstag, 26. Januar 2019

Kalte Tage

So viel Sonne diese Woche!

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 Da konnte man doch gute Laune tanken, sobald man vor die Haustür trat.

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Allerdings ist es ja auch völlig klar: Wenn im Winter die Sonne da ist, ist es natürlich auch kalt. Ich persönlich brauche immer ein paar Tage, bis ich mich daran gewöhnt habe. 
Um mich in diesen Tagen vor Kälte und Erkältung zu schützen, setzte ich auf drei Dinge. Das eine ist ein ansteigendes Fußbad mit gemahlenem Senfmehlpulver. Das bekomme ich in der Apotheke und es wärmt so gut durch, dass ich schon so manchem Anflug von Erkältung den Garaus machen konnte. Auf solche Fußbäder sollte man allerdings verzichten, wenn man zum Beispiel an Bluthochdruck leidet. Außerdem sollte man mit der Dosierung vorsichtig sein, denn Senfmehl kann die Haut reizen. Ich habe mit einem Teelöffel angefangen und weiß in der Zwischenzeit, dass ich einen Esslöffel im Fußbad gut vertrage.
An kalten Tagen neige ich dazu, nicht genügend Wasser zu trinken, weil mir ja eh schon kalt ist. Ich mache mir dann mein Wasser einfach heiß und fülle es in eine Thermoskanne. So trinke ich dann über den Tag verteilt auch ausreichend und mir ist warm.

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Neben meiner Thermoskanne bin ich ab abends gerne kuschelnd mit Wärmflasche anzutreffen. Da hat es sich ganz gut ergeben, dass der Kaschmirpullover des Gatten ein unschönes Loch mitten in Brusthöhe hatte. Wir haben also den Pullover ersetzt und ich habe beherzt zugeschnitten und mit der Overlockmaschine einen neuen Bezug für meine Wärmflasche genäht. Oben schließt es mit dem Bündchen des Pullovers ab und unterhalb des Bündchens habe ich mit einer Wollnadel ein Satinband eingezogen. 

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Un das ist das Bündchen meiner Kaschmirjacke. Ich konnte mich bisher nicht vor ihr trennen, da ich sie doch gerade im Winter sehr vermissen würde. Also habe ich auch hier beherzt geschnitten.

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Und einfach die Ärmelbündchen vom Pullover des Gatten angenäht. Jetzt ist die Jacke wieder wie neu und ich bin sehr glücklich, denn bisher konnte ich keinen adäquaten Ersatz finden.

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Ich freu mich immer über das Rotkehlchen. Es sitzt ganz gerne auf der Bank im Vorgarten und beehrt auch immer wieder das Vögelhäuschen dort. Bisher war es der einzige Vogel, der sich dort bedient hat, aber seit ein paar Tagen kommt auch eine Haubenmeise ab und an vorbei.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Winterglück.

Dienstag, 22. Januar 2019

Einfaches Rezept für glutenfreies Shortbread

Der Januar ist wohl einfach so ein Monat, in dem es manchmal eine heiße Tasse Tee braucht. Gerade, wenn man von draussen kommt und so richtig durchgefroren ist, ist einer heißer Tee schön. Was passt wohl besser zum Tee als Shortbread? Das habe ich schon immer gerne gegessen, daher habe ich immer wieder versucht, mir welches glutenfrei zu backen. Nach ein paar Versuchen, habe ich jetzt ein Rezept entwickelt, dass mir schmeckt.


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Glutenfreies Shortbread
140 g Zucker
250 g kalte Butter
300 g glutenfreies, helles Mehl
80 g Reismehl
1 TL Johannisbrotkernmehl
1 TL Weinsteinbackpulver
eine Prise Salz

Den Backofen auf 180 Grad, Ober- und Unterhitze, vorheizen. 
Alle Zutaten zu einem Teig verrühren und in eine feuerfeste, gefettete Form streichen.

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Im vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen.
Wer möchte, kann das Rezept auch mit einem daumenstückgroßen, fein geriebenen Stück Ingwer ergänzen.


Lasst es Euch schmecken!

Herzliche Grüße

Steffi

Samstag, 19. Januar 2019

Schlammschlacht am Wochenende

Diese Woche wurde uns wettermäßig alles geboten.

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Am Wochenende herrschte Dauerregen und das ausgerechnet an dem Wochenende, an dem die deutschen Meisterschaften im Cyclocross stattfanden. So habe ich mir am Samstag im strömenden Regen Hanka Kupfernagel angeschaut, die nach langer Pause im Radsport einen tollen zweiten Platz errungen hat. Sie hat 2000 als erste Frau in dieser Sportart einen Weltmeistertitel gewonnen. So wie die Damen nach diesem Rennen aussahen, war es die reinste Schlammschlacht. 

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Zu den Herren am nächsten Tag habe ich meine Männer dann mal allein gehen lassen und habe es mir lieber gemütlich gemacht.

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Am Freitag kam endlich die Sonne wieder zum Vorschein nach einigen stürmischen Tagen und brachte Kälte und sogar ein wenig Schnee mit.

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Auch die Christrosen hatten mit dem Schnee zu kämpfen, aber sie lassen sich ja nicht unterkriegen,

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Strolch erscheint hier ein wenig grummelig, was wohl an der Sonne liegt, die ihn am Vormittagsschläfchen hindert. Kurz darauf ist er in den Flur unter die Treppe gehoppelt. Dort ist es dunkler und man kann seinen Winterschlafmodus noch ein Weilchen aufrecht erhalten.

Ich wünsche Euch ein sonniges Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Winterglück.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Buchtipp: "Zero Waste Kitchen" von Veronika Pichl


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Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr ist mehr Nachhaltigkeit und ein besseres Konsumverhalten. Natürlich ist das etwas, was schon länger in mir arbeitet. Bereits im Dezember habe ich mir ein Buch zugelegt, das sich mit dem Thema Zero Waste in der Küche beschäftigt. Strolch würde es zwar gar nicht passen, wenn ich zum Beispiel plötzlich anfangen würde, Kohlrabiblätter in der Küche zu verwenden.
Trotzdem habe ich in diesem Buch für mich schon so die eine oder andere Anregung gefunden.

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Veronika Pichl
riva Verlag
Taschenbuch 9,99 €
ISBN 978-3-7423-0506-0

Der Gedanke hinter dem Buch ist, die Abfallberge, die durch das Wegwerfen von Lebensmitteln entstehen, zu verringern. Jeder Deutsche, so schreibt Veronika Pichl, produziert etwa 450 Kilogramm Haushaltsmüll jedes Jahr, wovon ein Großteil aus Lebensmitteln besteht. Wenn man bedenkt, dass wir 365 Tage im Jahr haben, produzieren wir also täglich über ein Kilogramm Hausmüll. 
Veronika Pichl geht das Problem von Grund auf an und gibt zunächst Tipps zum geplanten Einkaufen  und sinnvoller Lagerung von Lebensmitteln. 
Der nächste Punkt ist für sie die sinnvolle Verwertung von Obst und Gemüse, zu dem natürlich auch das kompostieren gehört. Allerdings kann aus vielen Obst- und Gemüseresten noch ein paar tolle Dinge zaubern. Darum geht es in dem Rezeptteil des Buches, der sich die Lebensmittel in alphabetischer Reihenfolge vornimmt. Die Rezepte umfassen nicht nur leckere Dinge zum essen sondern auch Rezepte für Putzmittel oder Körperpflege.

Das erste Rezept, dass ich ausprobiert habe, waren die Brokkolifrikadellen, bei denen der Strunk des Brokkoli verwendet wird. 

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So isst sogar der Teenie gerne Brokkoli, kann ich sagen. Die Rezepte sind nicht kompliziert und sehr lecker.
Und dazu ist das Buch sehr günstig und daher fand ich die Anschaffung sehr lohnenswert. Ich habe schon sehr viel mehr Geld für Kochbücher ausgegeben, in denen ich kaum Rezepte zum Nachmachen gefunden habe.
Das Buch habe ich selbst gekauft und fand es so gut, dass ich es Euch vorstellen wollte.

Herzliche Grüße

Steffi

*Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn das Buch über diesen Link gekauft wird, Die Kosten für die Provision werden von Amazon gezahlt. Man kann das Buch aber auch in jedem Buchladen erwerben.

Samstag, 12. Januar 2019

Ein wenig Schnee


Ich kann mich kaum erinnern, diese Woche mal die Sonne gesehen zu haben. Es ist trübe, es regnet ausdauernd und dazu schlafe ich nicht so gut. Tatsächlich würde ich mich manchmal gerne gleich wieder ins Bett verkrümeln.

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Aber gleich nach dem Frühstück wieder ins Bett? Dieses Privileg hat hier nur einer und der nutzt das im Moment leidlich. Es ist, als würde Strolch ganz gerne in den Winterschlaf gehen. 

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Aber ich überwinde mich, mache morgens mein Yoga und gehe spazieren, auch wenn das Wetter nicht gerade dazu einlädt.

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Statt Sonnenschein blüht jetzt der Winterjasmin- das freut mich jeden Tag. So hat das gelbe Beet nun auch im Winter einen gelben Farbtupfer.

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Diese Woche habe ich mal ein wenig von dem Asiasalat probiert. Eine gute Ergänzung im Salat. Der Feldsalat muss noch ein wenig wachsen.

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Tatsächlich hat es in der Nacht zu Freitag ein wenig geschneit. Wenn es nur so eine leichte Decke ist, die schnell wieder wegschmilzt, kann man das natürlich sehr entspannt bei einer Tasse Tee geniessen. Schließlich muss man nicht Schnee fegen. 

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Allerdings habe ich mir meine letzte Rosenknospe schnell hereingeholt, da es wohl draussen nichts mehr wird mit der Blüte.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Winterglück.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Gartenarbeiten im Januar

Als wir unseren Garten übernommen haben, habe ich immer wieder nach Tipps gesucht, was ich wann im Garten zu erledigen habe. Daher wollte ich in diesem Jahr mal damit anfangen, monatlich zu erzählen, was ich im Garten so mache. Dies ist natürlich auch sehr wetterabhängig. Während Teile von Bayern derzeit völlig einschneien, gibt es hier fast durchgängig fisseligen Regen, der immerhin den Garten zur Zeit schön feucht hält.
Daher ist es nicht immer das Richtige, sich streng an Gartenkalender aus Büchern zu halten, denn die Autoren halten sich hier an das durchschnittlich Wetter und demnach müßte es hier auch kalt sein und schneien.

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Was gibt es also in meinem Garten im Januar zu tun?

-Leider musste ich am 1. Januar erst einmal aufräumen. Mit Handschuhen sammelte ich die Reste von Feuerwerksraketen und Knallern auf. Dies gehört aufgrund der Rückstände alles in den Restmüll und nicht in den Papier- oder Verpackungsmüll.  1,5 Eimer voll Müll, den wir selbst nicht verursacht haben.

- Die Weihnachtsdeko habe ich auch bereits am letzten Wochenende entfernt. Meinen Herrenhuter Stern habe ich mit Hilfe eines Schmutzradierers wunderbar reinigen können. Da ich für ihn keinen geeigneten Karton gefunden habe, hängt er jetzt auf dem Dachboden.

-Die Vögel werden von mir gefüttert. Ich achte darauf, dass ihnen das Futter nicht ausgeht und auch, dass immer ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Sie verlassen sich auf ihre Futterplätze, daher sollte man konsequent beim Füttern sein.

- Da ich für die Weihnachtsdekoration Tannenzweige hatte, nutze ich diese jetzt, um den Wurzelbereich der Rosen zu schützen. Ich denke, dass wir spätestens Ende Januar auch wieder kalte Tage haben werden.

- Meinen Kompost sammle ich in zwei Thermokompostern. Ihn giesse ich derzeit immer noch regelmäßig, damit er auch genügend Feuchtigkeit hat. Dem Gießwasser setze ich alle zwei Wochen ein wenig Effektive Mikroorganismen zu. Ich habe damit bei meinem Kompost gute Erfahrungen gemacht.

- In trockenen Phasen giesse ich regelmäßig den großen Busch, den wir im November noch umgesetzt haben. Da er einiges an Wurzel lassen musste, braucht er ein wenig mehr, um es zu schaffen.

- Von Obstbäumen und -büschen sammle ich restliches Obst ab. Manchmal übersieht man bei der Ernte was und wenn die Vögel es sich noch nicht geholt haben, ist es ratsam, es zu pflücken, da sich über Obstreste oft Krankheiten oder Schädlinge in das nächste Jahr übertragen.

- Im letzten Jahr war es ab Februar kalt bei uns. Dafür war es dann ausdauernd kalt bis in den April rein. Daher werde ich jetzt Bäume und Büsche beschneiden, wenn es mal nicht regnet. Sonst muss ich sie schneiden, wenn es gefroren ist, denn ab März ist das Beschneiden von Bäumen nicht mehr erlaubt aufgrund der Nist- und Brutzeit der Vögel.

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Hinter dem Rhododendron versteckt sich jetzt der Kirschlorbeer, der gerade ordentlich Äste lassen musste.

- Viele empfehlen die kalten Monate, um den Schuppen aufzuräumen und die Gartengeräte zu pflegen. Das habe ich bereits im November gemacht, weil ich im letzten Winter beim Aufräumen im Februar im Schuppen furchtbar gefroren habe. Jetzt fege ich ihn nur ab und an aus, denn wir haben dort Heu und Stroh für das Kaninchen gelagert, ebenso das Vogelfutter und ich möchte nicht, dass sich die Mäuse zu wohl im Schuppen fühlen.

- Habt Ihr vorgesorgt und könnt noch etwas ernten? Bei mir gibt es bald den ersten Feldsalat und Asiasalat habe ich bereits geerntet.
Solange der Boden noch nicht friert, kann man sich auch einen Teil der Kräuter in Töpfe pflanzen und in die Küche holen.

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- Jetzt ist es an der Zeit, mal die Sämereien durchzusehen. Was möchte man im nächsten Jahr pflanzen? Muss man etwas nachkaufen? Sind unter den Samen Kaltkeimer? Ich möchte dieses Jahr zum Beispiel Tränendes Herz und Akelei ziehen. Bei beiden handelt es sich um Kaltkeimer. Die Samen brauchen also einen Kältereiz, um zu keimen. Es bietet sich an, sie jetzt zu säen und den Topf an einen geschützten Ort im Garten zu stellen.
Wer schon für den Gemüsegarten vorziehen möchte, kann bei Caro einen guten Plan finden, wann man was am besten vorzieht.

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- Ich möchte im Januar noch Einiges lesen. Zum einen möchte ich mich weiter in das sinnvolle Bepflanzen meiner Hochbeete einlesen. Zum anderen habe ich auch in diesem Jahr wieder ein paar neue Projekte und hierzu muss ich einige Dinge nachlesen. 

Seid Ihr fleißig im Garten?
Ergänzt meine Liste gerne in den Kommentaren!

Herzliche Grüße
Steffi


Samstag, 5. Januar 2019

Ein beleidigter Strolch

Wir hatten immer noch eine herrlich ruhige Zeit, denn der Teenie geht erst am Montag wieder in die Schule. Das hatten wir die letzten Jahre nicht. Die Ferien waren immer vor den Heiligen Drei Königen zu Ende. Aber diese paar Tage Ruhe tun doch sehr gut.

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Allerdings muss Strolch sich seit Donnerstag wieder daran gewöhnen, im Tipi zu ruhen, denn der Weihnachtsbaum wollte raus in die feuchte Luft. Wie immer empfand Strolch die Veränderung als Zumutung und war erst ein wenig beleidigt. Aber letztlich war er dann doch zufrieden.

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Auch wenn es diese Woche auch mal Frost gab und vereinzelt ein paar Schneeflocken fielen, zeigen sich die ersten Frühblüher im Garten, weil es natürlich insgesamt doch zu warm ist.
Trotzdem freue ich mich, Leben im Garten zu entdecken.

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Viel Zeit habe ich mir diese Woche für ausgiebige Spaziergänge genommen. Frische Luft und Bewegung sind für mich eine Wohltat.

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Da ich Zeit hatte, habe ich mich mal an ein Experiment gewagt und probiere mich in der Apfelessigherstellung. Mal sehen, ob es gelingt.
Habt Ihr das schon mal probiert? Wenn Ihr Tipps habt, schreibt ihn gerne in die Kommentare.
Wenn es gelingt, werde ich über meine Erfahrungen berichten.

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Nicht dass Ihr denkt, ich würde immer nur gesund essen. Ab und an esse ich gerne mal Chips. Woher Strolch weiss, dass die schmecken, weiß ich nicht. Allerdings wurde er hier sehr aufdringlich, der pure Futterneid war deutlich in seinen Augen zu sehen. Ich musste sie sehr verteidigen und er war natürlich auch wieder ein wenig beleidigt. 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.


Donnerstag, 3. Januar 2019

Gute Vorsätze

Hallo, Ihr Lieben!
Willkommen im neunen Jahr!
Wie seht Ihr das so mit den guten Vorsätzen?

Ich weiß, dass ist ein verpöhntes Thema. Aber für mich ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ruhig gewesen und ich hatte Zeit zu reflektieren. Für mich ist das jedes Jahr wieder ein sehr wertvoller Prozeß. Ich kann schauen, was mir das alte Jahr so gebracht hat und zwar Positives wie Negatives. Und sich ein Thema vorzuknöpfen, dem man sich gerne ein wenig widmen möchte, finde ich finde ich für mich sehr gut. So lange man sich kleine Ziele setzt, ist so etwas auch immer umsetzbar. Die üblichen Vorsätze wie zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören oder das Gewicht zu reduzieren sind oft sehr hoch gesetzte Ziele. Die wenigsten schaffen das. Glücklicherweise muss ich mich mit diesen Themen nicht auseinander setzen.
Mich beschäftigen eher andere Themen. 

Ich möchte mich zum Beispiel noch einmal mehr mit der Planung für meine Hochbeetbepflanzung beschäftigen. Im letzten Jahr war ich da etwas unstrukturiert, es war ja mein erstes Jahr und da ist einiges ausbaufähig.

Ein anderes Thema ist mein Konsum. Das ist so ein Thema, dass mich schon einige Jahre immer wieder beschäftigt. Weniger Konsum ist das Eine, aber ich möchte auch ein wenig nachhaltiger leben und Müll einsparen. Gerade probiere ich so einige Dinge aus und sicher werde ich hier auch mal darüber berichten, wenn ich etwas praktikabel finde.

Mein letzter Punkt ist Yoga. Seit einem Jahr besuche ich fest einen Kurs und das tut mir sehr gut. Immer wieder habe ich phasenweise auch allein zu Hause Yoga gemacht und das möchte ich wieder mehr machen.

Mal schauen, wohin mich dieses Jahr so führt. Ich bin gespannt.

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Verratet Ihr mir Eure Vorsätze?

Herzliche Grüße
Steffi