Samstag, 19. Januar 2019

Schlammschlacht am Wochenende

Diese Woche wurde uns wettermäßig alles geboten.

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Am Wochenende herrschte Dauerregen und das ausgerechnet an dem Wochenende, an dem die deutschen Meisterschaften im Cyclocross stattfanden. So habe ich mir am Samstag im strömenden Regen Hanka Kupfernagel angeschaut, die nach langer Pause im Radsport einen tollen zweiten Platz errungen hat. Sie hat 2000 als erste Frau in dieser Sportart einen Weltmeistertitel gewonnen. So wie die Damen nach diesem Rennen aussahen, war es die reinste Schlammschlacht. 

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Zu den Herren am nächsten Tag habe ich meine Männer dann mal allein gehen lassen und habe es mir lieber gemütlich gemacht.

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Am Freitag kam endlich die Sonne wieder zum Vorschein nach einigen stürmischen Tagen und brachte Kälte und sogar ein wenig Schnee mit.

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Auch die Christrosen hatten mit dem Schnee zu kämpfen, aber sie lassen sich ja nicht unterkriegen,

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Strolch erscheint hier ein wenig grummelig, was wohl an der Sonne liegt, die ihn am Vormittagsschläfchen hindert. Kurz darauf ist er in den Flur unter die Treppe gehoppelt. Dort ist es dunkler und man kann seinen Winterschlafmodus noch ein Weilchen aufrecht erhalten.

Ich wünsche Euch ein sonniges Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Winterglück.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Buchtipp: "Zero Waste Kitchen" von Veronika Pichl


Werbung/Affiliate Link
Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr ist mehr Nachhaltigkeit und ein besseres Konsumverhalten. Natürlich ist das etwas, was schon länger in mir arbeitet. Bereits im Dezember habe ich mir ein Buch zugelegt, das sich mit dem Thema Zero Waste in der Küche beschäftigt. Strolch würde es zwar gar nicht passen, wenn ich zum Beispiel plötzlich anfangen würde, Kohlrabiblätter in der Küche zu verwenden.
Trotzdem habe ich in diesem Buch für mich schon so die eine oder andere Anregung gefunden.

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Veronika Pichl
riva Verlag
Taschenbuch 9,99 €
ISBN 978-3-7423-0506-0

Der Gedanke hinter dem Buch ist, die Abfallberge, die durch das Wegwerfen von Lebensmitteln entstehen, zu verringern. Jeder Deutsche, so schreibt Veronika Pichl, produziert etwa 450 Kilogramm Haushaltsmüll jedes Jahr, wovon ein Großteil aus Lebensmitteln besteht. Wenn man bedenkt, dass wir 365 Tage im Jahr haben, produzieren wir also täglich über ein Kilogramm Hausmüll. 
Veronika Pichl geht das Problem von Grund auf an und gibt zunächst Tipps zum geplanten Einkaufen  und sinnvoller Lagerung von Lebensmitteln. 
Der nächste Punkt ist für sie die sinnvolle Verwertung von Obst und Gemüse, zu dem natürlich auch das kompostieren gehört. Allerdings kann aus vielen Obst- und Gemüseresten noch ein paar tolle Dinge zaubern. Darum geht es in dem Rezeptteil des Buches, der sich die Lebensmittel in alphabetischer Reihenfolge vornimmt. Die Rezepte umfassen nicht nur leckere Dinge zum essen sondern auch Rezepte für Putzmittel oder Körperpflege.

Das erste Rezept, dass ich ausprobiert habe, waren die Brokkolifrikadellen, bei denen der Strunk des Brokkoli verwendet wird. 

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So isst sogar der Teenie gerne Brokkoli, kann ich sagen. Die Rezepte sind nicht kompliziert und sehr lecker.
Und dazu ist das Buch sehr günstig und daher fand ich die Anschaffung sehr lohnenswert. Ich habe schon sehr viel mehr Geld für Kochbücher ausgegeben, in denen ich kaum Rezepte zum Nachmachen gefunden habe.
Das Buch habe ich selbst gekauft und fand es so gut, dass ich es Euch vorstellen wollte.

Herzliche Grüße

Steffi

*Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn das Buch über diesen Link gekauft wird, Die Kosten für die Provision werden von Amazon gezahlt. Man kann das Buch aber auch in jedem Buchladen erwerben.

Samstag, 12. Januar 2019

Ein wenig Schnee


Ich kann mich kaum erinnern, diese Woche mal die Sonne gesehen zu haben. Es ist trübe, es regnet ausdauernd und dazu schlafe ich nicht so gut. Tatsächlich würde ich mich manchmal gerne gleich wieder ins Bett verkrümeln.

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Aber gleich nach dem Frühstück wieder ins Bett? Dieses Privileg hat hier nur einer und der nutzt das im Moment leidlich. Es ist, als würde Strolch ganz gerne in den Winterschlaf gehen. 

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Aber ich überwinde mich, mache morgens mein Yoga und gehe spazieren, auch wenn das Wetter nicht gerade dazu einlädt.

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Statt Sonnenschein blüht jetzt der Winterjasmin- das freut mich jeden Tag. So hat das gelbe Beet nun auch im Winter einen gelben Farbtupfer.

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Diese Woche habe ich mal ein wenig von dem Asiasalat probiert. Eine gute Ergänzung im Salat. Der Feldsalat muss noch ein wenig wachsen.

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Tatsächlich hat es in der Nacht zu Freitag ein wenig geschneit. Wenn es nur so eine leichte Decke ist, die schnell wieder wegschmilzt, kann man das natürlich sehr entspannt bei einer Tasse Tee geniessen. Schließlich muss man nicht Schnee fegen. 

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Allerdings habe ich mir meine letzte Rosenknospe schnell hereingeholt, da es wohl draussen nichts mehr wird mit der Blüte.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Winterglück.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Gartenarbeiten im Januar

Als wir unseren Garten übernommen haben, habe ich immer wieder nach Tipps gesucht, was ich wann im Garten zu erledigen habe. Daher wollte ich in diesem Jahr mal damit anfangen, monatlich zu erzählen, was ich im Garten so mache. Dies ist natürlich auch sehr wetterabhängig. Während Teile von Bayern derzeit völlig einschneien, gibt es hier fast durchgängig fisseligen Regen, der immerhin den Garten zur Zeit schön feucht hält.
Daher ist es nicht immer das Richtige, sich streng an Gartenkalender aus Büchern zu halten, denn die Autoren halten sich hier an das durchschnittlich Wetter und demnach müßte es hier auch kalt sein und schneien.

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Was gibt es also in meinem Garten im Januar zu tun?

-Leider musste ich am 1. Januar erst einmal aufräumen. Mit Handschuhen sammelte ich die Reste von Feuerwerksraketen und Knallern auf. Dies gehört aufgrund der Rückstände alles in den Restmüll und nicht in den Papier- oder Verpackungsmüll.  1,5 Eimer voll Müll, den wir selbst nicht verursacht haben.

- Die Weihnachtsdeko habe ich auch bereits am letzten Wochenende entfernt. Meinen Herrenhuter Stern habe ich mit Hilfe eines Schmutzradierers wunderbar reinigen können. Da ich für ihn keinen geeigneten Karton gefunden habe, hängt er jetzt auf dem Dachboden.

-Die Vögel werden von mir gefüttert. Ich achte darauf, dass ihnen das Futter nicht ausgeht und auch, dass immer ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Sie verlassen sich auf ihre Futterplätze, daher sollte man konsequent beim Füttern sein.

- Da ich für die Weihnachtsdekoration Tannenzweige hatte, nutze ich diese jetzt, um den Wurzelbereich der Rosen zu schützen. Ich denke, dass wir spätestens Ende Januar auch wieder kalte Tage haben werden.

- Meinen Kompost sammle ich in zwei Thermokompostern. Ihn giesse ich derzeit immer noch regelmäßig, damit er auch genügend Feuchtigkeit hat. Dem Gießwasser setze ich alle zwei Wochen ein wenig Effektive Mikroorganismen zu. Ich habe damit bei meinem Kompost gute Erfahrungen gemacht.

- In trockenen Phasen giesse ich regelmäßig den großen Busch, den wir im November noch umgesetzt haben. Da er einiges an Wurzel lassen musste, braucht er ein wenig mehr, um es zu schaffen.

- Von Obstbäumen und -büschen sammle ich restliches Obst ab. Manchmal übersieht man bei der Ernte was und wenn die Vögel es sich noch nicht geholt haben, ist es ratsam, es zu pflücken, da sich über Obstreste oft Krankheiten oder Schädlinge in das nächste Jahr übertragen.

- Im letzten Jahr war es ab Februar kalt bei uns. Dafür war es dann ausdauernd kalt bis in den April rein. Daher werde ich jetzt Bäume und Büsche beschneiden, wenn es mal nicht regnet. Sonst muss ich sie schneiden, wenn es gefroren ist, denn ab März ist das Beschneiden von Bäumen nicht mehr erlaubt aufgrund der Nist- und Brutzeit der Vögel.

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Hinter dem Rhododendron versteckt sich jetzt der Kirschlorbeer, der gerade ordentlich Äste lassen musste.

- Viele empfehlen die kalten Monate, um den Schuppen aufzuräumen und die Gartengeräte zu pflegen. Das habe ich bereits im November gemacht, weil ich im letzten Winter beim Aufräumen im Februar im Schuppen furchtbar gefroren habe. Jetzt fege ich ihn nur ab und an aus, denn wir haben dort Heu und Stroh für das Kaninchen gelagert, ebenso das Vogelfutter und ich möchte nicht, dass sich die Mäuse zu wohl im Schuppen fühlen.

- Habt Ihr vorgesorgt und könnt noch etwas ernten? Bei mir gibt es bald den ersten Feldsalat und Asiasalat habe ich bereits geerntet.
Solange der Boden noch nicht friert, kann man sich auch einen Teil der Kräuter in Töpfe pflanzen und in die Küche holen.

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- Jetzt ist es an der Zeit, mal die Sämereien durchzusehen. Was möchte man im nächsten Jahr pflanzen? Muss man etwas nachkaufen? Sind unter den Samen Kaltkeimer? Ich möchte dieses Jahr zum Beispiel Tränendes Herz und Akelei ziehen. Bei beiden handelt es sich um Kaltkeimer. Die Samen brauchen also einen Kältereiz, um zu keimen. Es bietet sich an, sie jetzt zu säen und den Topf an einen geschützten Ort im Garten zu stellen.
Wer schon für den Gemüsegarten vorziehen möchte, kann bei Caro einen guten Plan finden, wann man was am besten vorzieht.

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- Ich möchte im Januar noch Einiges lesen. Zum einen möchte ich mich weiter in das sinnvolle Bepflanzen meiner Hochbeete einlesen. Zum anderen habe ich auch in diesem Jahr wieder ein paar neue Projekte und hierzu muss ich einige Dinge nachlesen. 

Seid Ihr fleißig im Garten?
Ergänzt meine Liste gerne in den Kommentaren!

Herzliche Grüße
Steffi


Samstag, 5. Januar 2019

Ein beleidigter Strolch

Wir hatten immer noch eine herrlich ruhige Zeit, denn der Teenie geht erst am Montag wieder in die Schule. Das hatten wir die letzten Jahre nicht. Die Ferien waren immer vor den Heiligen Drei Königen zu Ende. Aber diese paar Tage Ruhe tun doch sehr gut.

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Allerdings muss Strolch sich seit Donnerstag wieder daran gewöhnen, im Tipi zu ruhen, denn der Weihnachtsbaum wollte raus in die feuchte Luft. Wie immer empfand Strolch die Veränderung als Zumutung und war erst ein wenig beleidigt. Aber letztlich war er dann doch zufrieden.

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Auch wenn es diese Woche auch mal Frost gab und vereinzelt ein paar Schneeflocken fielen, zeigen sich die ersten Frühblüher im Garten, weil es natürlich insgesamt doch zu warm ist.
Trotzdem freue ich mich, Leben im Garten zu entdecken.

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Viel Zeit habe ich mir diese Woche für ausgiebige Spaziergänge genommen. Frische Luft und Bewegung sind für mich eine Wohltat.

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Da ich Zeit hatte, habe ich mich mal an ein Experiment gewagt und probiere mich in der Apfelessigherstellung. Mal sehen, ob es gelingt.
Habt Ihr das schon mal probiert? Wenn Ihr Tipps habt, schreibt ihn gerne in die Kommentare.
Wenn es gelingt, werde ich über meine Erfahrungen berichten.

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Nicht dass Ihr denkt, ich würde immer nur gesund essen. Ab und an esse ich gerne mal Chips. Woher Strolch weiss, dass die schmecken, weiß ich nicht. Allerdings wurde er hier sehr aufdringlich, der pure Futterneid war deutlich in seinen Augen zu sehen. Ich musste sie sehr verteidigen und er war natürlich auch wieder ein wenig beleidigt. 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.


Donnerstag, 3. Januar 2019

Gute Vorsätze

Hallo, Ihr Lieben!
Willkommen im neunen Jahr!
Wie seht Ihr das so mit den guten Vorsätzen?

Ich weiß, dass ist ein verpöhntes Thema. Aber für mich ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ruhig gewesen und ich hatte Zeit zu reflektieren. Für mich ist das jedes Jahr wieder ein sehr wertvoller Prozeß. Ich kann schauen, was mir das alte Jahr so gebracht hat und zwar Positives wie Negatives. Und sich ein Thema vorzuknöpfen, dem man sich gerne ein wenig widmen möchte, finde ich finde ich für mich sehr gut. So lange man sich kleine Ziele setzt, ist so etwas auch immer umsetzbar. Die üblichen Vorsätze wie zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören oder das Gewicht zu reduzieren sind oft sehr hoch gesetzte Ziele. Die wenigsten schaffen das. Glücklicherweise muss ich mich mit diesen Themen nicht auseinander setzen.
Mich beschäftigen eher andere Themen. 

Ich möchte mich zum Beispiel noch einmal mehr mit der Planung für meine Hochbeetbepflanzung beschäftigen. Im letzten Jahr war ich da etwas unstrukturiert, es war ja mein erstes Jahr und da ist einiges ausbaufähig.

Ein anderes Thema ist mein Konsum. Das ist so ein Thema, dass mich schon einige Jahre immer wieder beschäftigt. Weniger Konsum ist das Eine, aber ich möchte auch ein wenig nachhaltiger leben und Müll einsparen. Gerade probiere ich so einige Dinge aus und sicher werde ich hier auch mal darüber berichten, wenn ich etwas praktikabel finde.

Mein letzter Punkt ist Yoga. Seit einem Jahr besuche ich fest einen Kurs und das tut mir sehr gut. Immer wieder habe ich phasenweise auch allein zu Hause Yoga gemacht und das möchte ich wieder mehr machen.

Mal schauen, wohin mich dieses Jahr so führt. Ich bin gespannt.

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Verratet Ihr mir Eure Vorsätze?

Herzliche Grüße
Steffi