Samstag, 20. Juli 2019

Er ist wieder da

Werbung, denn ich nenne Marken ohne dafür bezahlt zu werden.
Es gibt ja so Zeiten im Leben, da wird einem ja alles geboten auf der Gefühlspalette.

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Am Sonntag Morgen sah ich aus dem Fenster und sah den Reiher wegfliegen. Da hat der strenge Blick von Luise wohl auch nicht geholfen. Also schnell raus und die Fische zählen. Wer weiß, wie lange er dort schon herumstand. Vielleicht hatte er schon gefrühstückt wie ein Kaiser...
Aufatmen- alle Fisch waren zwar gut versteckt, aber anwesend. 
Wen ich allerdings nicht finden konnte, war der Frosch. Oje, wir hatten ihn doch lieb gewonnen. Drei Tage habe ich ihn gesucht, dann haben wir ihn für tot erklärt. 

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Nach vier Tagen sprang er mit lautem Platschen mitten in die Seerosen und schaute mich an, als wollte er sagen: "Da bin ich wieder! Hast Du mich vermisst?"
Wer weiß, wo der sich herumgetrieben hat. Ich habe auf jeden Fall ein wenig geschimpft und ihm dann eine Fliege, die ich aus dem Pool gefischt habe, zugeworfen.
Den Reiher habe ich noch ein weiteres Mal gesehen. Nun habe ich um den Teich einen dünnen Draht gespannt, an dem ich Glöckchen angebracht habe. Angeblich erschreckt sich der Reiher, wenn er dagegen kommt. Ich weiß jetzt zumindest, warum ich diese Glöckchen, die immer an gewissen Schokoladenhasen angebracht sind, alle aufgehoben habe.

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Ich ernte und trockne weiterhin alle möglichen Kräuter für Tees, Tinkturen, Öle und Duftsäckchen.
Derzeit trocknet alles relativ schnell. Daher kann ich immer wieder nachlegen.

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Für meine kleine Kaffeepause draussen habe ich mir Filzsitzkissen gemacht. Den Filz wollte ich schon aussortieren. Nun habe ich eine Sitzunterlage, die ich mal eben mit raus nehmen kann und nicht erst umständlich die Auflagen aus dem Schuppen holen muss. Wenn das Wetter unbeständig ist, muss es ja manchmal schnell gehen.
Die Kissen waren auch schnell gemacht. Einen Kreis aus dem Filz ausschneiden und mit einer Öse versehen, damit das Kissen aufgegangen werden kann. Zur Verzierung habe ich einen Plott aufgebracht.

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Abends sitze ich gerne auf meiner Bank im Vorgarten, denn in den Stockrosen ist unglaublich was los. Da wird gedrängelt und geschubst wie im Schlussverkauf.

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An einem Abend war allerdings meine kleine Bank belegt. Na gut, sie schien sehr erschöpft, also habe ich ihr die Bank gegönnt.

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Unsere Abende sind derzeit mit Lego erfüllt, da der Teenie sich langsam zu groß dafür fühlt. Wir versuchen, nach und nach die Bausätze zu sortieren- das ist die reinste Sisyphusarbeit. Strolch versucht noch zu verstehen, was wir da eigentlich machen, traut sich ab und zu heran und schaut, ob man das Zeug essen kann und wird stets aufs Neue enttäuscht.

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Mein absolutes Highlight diese Woche ist allerdings meine Neuanschaffung fürs Nähzimmer. Nach langem Hin und Her habe ich mich für diese Maschine entschieden und ich bin sehr glücklich über dieses unglaubliche Gerät.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.










Samstag, 13. Juli 2019

Ein neuer Sitzplatz

Schaut mal, wen ich diese Woche im Garten erwischt habe!

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Erst schaute er durchs Fenster, dann wanderte er schnurstracks weiter. Einige Tiere haben wohl mitbekommen, dass man auf der Grundstücksgrenze durch eine kleine Lücke in unser Carport gelangen kann. Dafür braucht man aber tatsächlich eine sehr schlanke Statur. Der Igel war schlank genug und durchsuchte gründlichst den ganzen Carport. Ausreichend Spinnen kann man dort auf jeden Fall finden.

Es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich ihn persönlich zu Gesicht bekommen habe. Sonst sehe ich nur seine Hinterlassenschaften. Meist direkt vor unserer Haustür, denn der feine Herr nutzt meist die Wege, die Beete sind ihm wohl zu beschwerlich. Vielleicht sollte ich das Igelhaus mal unter dem Rhododendron vorholen und direkt auf der Terrasse aufstellen. Dann kann er es nicht mehr übersehen.

Mich freut es, dass unser Garten zu seinem Jagdgebiet gehört. Er trägt sicher seinen Anteil daran, dass ich kaum Nacktschnecken in meinem Garten habe.

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Nachdem ich diese Woche die perfekte Bank für meine Feuerschalen-Ecke gefunden habe, haben der Gatte und ich uns gleich ans Werk gemacht, damit sie einen schönen Platz bekommt. Ich integriere meine Bänke gerne in ein Beet, damit der Gatte leichter Rasen mähen kann. Je weniger man zur Seite stellen muss, desto besser.

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Das Ergebnis gefällt mir und ich habe endlich ein schattiges Plätzchen für eine Hortensie gefunden, die im Garten bereits mehrfach umgezogen ist, weil ich einfach nicht den richtigen Ort für sie gefunden habe. Sie steht hinter der Bank und darf noch ein wenig wachsen. Links und rechts neben der Bank stehen zwei Minifunkien, die woanders nicht genug Platz hatten. Unter der Bank dürfen sich Veilchen breit machen.

Und nachdem ich schon gefragt wurde, warum ich noch eine Bank benötige und ob ich die überhaupt nutze: Ja, ich nutze alle drei Bänke tatsächlich. Sie haben zu unterschiedlichen Zeiten Sonne oder Schatten und ziehe wie ein Nomade von Sitzplatz zu Sitzplatz. 

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Und tatsächlich ist noch etwas diese Woche eingezogen. Dieses Gestell wurde in einer Gärtnerei als Kompostgitter verkauft. Ich nutze es nun, um meine Kräuter zu trocknen.

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Ringelblume und Lavendel liegen dort schon zum trocknen.

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Ich habe bisher noch nicht die richtige Alternative zum Duschgel gefunden. Ich möchte ja weiterhin gerne ein wenig mehr Plastik einsparen, was mir in manchen Bereichen echt schwer fällt. 
Ich habe zum Duschen schon mehrere Seifen ausprobiert. Alle trocknen meine Haut sehr aus. Jetzt habe ich mich entschieden, mal ein paar Sachen selbst zu machen und habe mit diesem Duschpeeling angefangen. Wenn es mich in er Anwendung überzeugt, werde ich es euch berichten.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.






Samstag, 6. Juli 2019

Ein Blick ins Terrassenbeet

Dies war eine sehr arbeitsreiche Woche für mich. Ich habe die Abwesenheit des Teenies genutzt und habe einiges aufgearbeitet, was liegen geblieben ist. Das Haus ist sauber und vor allem mein Arbeitszimmer ist wieder ordentlich. 

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Der Gatte hat nochmal die Wäscheleine nachgebessert. Laut Anleitung sollte man die Pfosten einfach mit Erdspiessen in die Erde schlagen. Beide Pfosten bogen sich bereits nach dem ersten Mal Wäsche aufhängen aufeinander zu. Also hatte der Gatte bereits vor Wochen beide Pfosten einbetoniert. Auch dies verhinderte nicht, dass sich die Pfosten aufeinander zu bewegten. Nun hat der Gatte oben zwischen die Pfosten noch einen Balken gesetzt. Nun hoffe ich, dass alle Probleme behoben sind, denn eine schiefe Wäscheleine mag man auch nicht haben.

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Im Terrassenbeet wacht Lord Helmchen mit seinen Mannen nun über Luise. 

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Mit dem Elfenspiegel habe ich vor den Beetrosen eine Lücke geschlossen. Ein hübscher Dauerblüher.

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Neben den Beetrosen blüht jetzt auch der Phlox.

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Auf der anderen Seite blühen die Taglilien. Unter ihnen versteckt sich tagsüber oft der Frosch.

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Allerdings springt er ins Wasser, sobald ich die Seerose fotografieren möchte. 

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Dass ich die Fische mit Mückenlarven aus der Regentonne füttere, hat den Nachbarn veranlasst, mir Fischfutter zukommen zu lassen. Dabei hatte ich Fischfutter gekauft. Ich brauchte es bisher allerdings nicht. Die Fische sind in der Zwischenzeit sofort da, wenn ich am Teich stehe und fangen an, an den Pflanzen herumzuzupfen, um mir zu zeigen, wie verhungert sie sind- völlig unabhängig davon, wann sie zuletzt etwas zu futtern hatten. Sie scheinen immer hungrig zu sein.

Ihr seht, ich muss derzeit einige Zeit auf der Terrasse verbringen...

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.












Donnerstag, 4. Juli 2019

Gartenarbeiten im Juli

Glücklicherweise hat es sich ein wenig abgekühlt. Sonst wäre ich vermutlich kaum zur Gartenarbeit zu bewegen. Und es gibt ein paar Dinge, die getan werden müssen.

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Derzeit wird so einiges erntereif und meist muss man darauf achten, nicht zu spät zu ernten. Ich habe dies bei den Erbsen festgestellt. Ich habe ein paar Tage zu lang gewartet und sie schmeckten sehr mehlig. Im letzten Jahr habe ich bei den Blaubeeren zu lange gewartet. Sie haben dann auch nicht mehr ganz so gut geschmeckt. 
Ich habe die Erbsen abgeerntet und bereits heraus genommen. Die Puffbohnen sind auch abgeerntet. Ein paar habe ich übersehen, vielleicht wird nochmal eine Minimahlzeit daraus. Dann kommen auch sie raus. 
Ich habe schon angefangen, den vorgezogenen Kohl auszupflanzen. Ein paar Pflanzen habe ich noch, aber ich brauche erst Platz in den Hochbeeten. Die Frühkartoffeln und die frühen Zwiebeln ernte ich derzeit nach Bedarf. Der Salat versucht derzeit zu blühen. Die Blüten breche ich heraus, die bekommt Strolch. Mal sehen, ob er nochmal nachwächst. Die zweite Ladung Radieschen wird kann geerntet werden, ebenso kann ich Spinat ernten und Rote Bete. 

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Neben den restlichen Kohlsorten, die ich noch pflanzen werde, werde ich nun auch nochmal Kohlrabi aussäen.

Einige Kräuter habe ich schon bei der Hitze getrocknet, insbesondere Pfefferminze, Zitronenmelisse, Ringelblumenblüten und Mutterkraut. Mit den Blüten des Johanniskraut habe ich ein Öl angesetzt.

Kirschen, Erdbeeren, Johannisbeeren, Jostabeeren, Stachelbeeren und Blaubeeren sind reif und werden geerntet. 
Neue Erdbeerpflanzen kann man jetzt setzen. Ich hoffe immer noch darauf, dass sich meine Monatserdbeeren unter den Beerenbüschen ausbreiten.

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Meine kleine Blumenwiese ist langsam so weit, dass sie einmal gemäht werden kann. Ich mache das mit einem kleinen elektrischen Rasenkantenschneider, es ist ja nicht so eine große Fläche. Das Schnittgut bleibt lieben, damit es sich weiter versamen kann. Hoffentlich wird sie dann noch ein zweites Mal so schön.

Sonst jäte ich weiter regelmäßig Unkraut und sammle herunter gefallenes unreifes Obst auf.

Geranium, Ziersalbei und Frauenmantel habe ich komplett herunter geschnitten, damit sie ein zweites Mal kommen. Zur Stärkung haben die Pflanzen verdünnte Brennesseljauche bekommen.
Sobald der Lavendel halbwegs verblüht ist, werde ich auch hier die Blüten abschneiden. Wenn man das zeitig genug macht, also etwa bis Mitte des Monats, blüht er im September ein zweites Mal. Die Blüten werde ich trocknen für Duftkissen, Tee und vielleicht setze ich auch noch ein Öl an. Mal sehen.

Viel Arbeit macht nach wie vor das Wässern des Gartens. Trotz der Abkühlung und einiger dunkler Wolken regnet es nicht. Die Regentonnen sind fast leer- sehr zum Leidwesen der Goldfische, die sich in unserem Teich tummeln. Sie füttere ich nämlich mit den Mückenlarven, die ich mit einem Kescher aus den Regentonnen fische. Das ist sehr praktisch, denn wir haben weniger Mücken und die Fische sind satt. Das macht beide Seiten glücklich.

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Für Insekten, Vögel und auch den Igel habe ich mehrere Wasserstellen im Garten. 

Trotz der warmen Tage haben wir im Teich sehr klares Wasser, was ich wohl dem Filter zu verdanken habe den wir eingesetzt haben. Wir haben sehr wenig Algenwachstum. Ich habe noch eine zusätzliche Unterwasserpflanze eingesetzt. Die erste hatten die Fische herausgerupft. Sie wächst jetzt einfach an einer anderen Stelle weiter. Die zweite will nicht so richtig wachsen. Nun habe ich eine dritte eingesetzt. Unterwasserpflanzen sind mit die wichtigsten Pflanzen im Teich. Sie verarbeiten die Nährstoffe im Teich und reichern Sauerstoff an. So wird zusätzlich das Algenwachstum eingedämmt.
Auch wenn man am liebsten auf sie verzichten möchte, weil man sie am wenigsten sieht, sie spielen eine wichtige Rolle für die Qualität des Teichwassers. 

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Was passiert in Euren Gärten im Juli?
Verlinkt in den Kommentaren gerne einen entsprechenden Beitrag.

Herzliche Grüße
Steffi




Samstag, 29. Juni 2019

Der Sommergarten

Diese Woche war für mich eine Herausforderung. 
Die Hitze war extrem und wir haben das Zimmer des Teenies renoviert. Wir hatten in der Vorwoche Handwerker, denn im Teeniezimmer musste die Decke zum Teil geöffnet werden. Wir wollten das erst in den Ferien machen lassen, denn wir wussten, dass das Ausräumen und Renovieren eine Herausforderung für unser aller Nerven wird.

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Nun sind wir fast fertig und der Teenie ist eine Woche verreist. Wir können uns also entspannen und ich kann im Rest des Hauses für Ordnung sorgen. Es ist so Einiges liegen geblieben.

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Umso schöner ist es derzeit im Garten. Vor allem am Abend, wenn die glühende Hitze verschwunden ist, war es wunderschön. 

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Die Sommerblumen erblühen. Im Vorgarten blüht der Lavendel.

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Die Stockrosen begrüßen jeden am Gartenzaun.

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Und hinten schauen die Sonnenblumen schon fast über die Mauer.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi






Mittwoch, 26. Juni 2019

Buttermilch-Zitronen-Eis

36 Grad und es wird noch heißer- 
Wer hätte gedacht, dass wir mal solche Sommer haben würden.

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Manch einer findet es toll, ich kann mit diesem Wetter nicht viel anfangen. 
Ich muss immer aufpassen, ausreichend zu trinken, sonst schlägt es mir auf den Kreislauf. Mit dem Essen tue ich mich schwer, am liebsten würde ich den ganzen Tag nur kühle Sachen zu mir nehmen.
Eins meiner liebsten Rezepte dieser Tage ist mein Buttermilch-Zitronen-Eis.

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Buttermilch-Zitronen-Eis


Für vier Portionen:
150 ml Buttermilch
250 g Creme Fraiche
2 EL Vanillezucker
4 EL Ahornsirup
1 TL Johannisbrotkernmehl
Saft einer Zitrone

Alle Zutaten bis auf den Zitronensaft cremig rühren und in die Eismaschine geben. Nach etwa 10 Minuten gebe ich den Zitronensaft dazu. Wer keine Eismaschine hat, gibt die Masse in den Tiefkühler und rührt alle 20 Minuten um, wobei dann auch der Saft hinzu gefügt wird.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Eis machen!


Herzliche Grüße
Steffi


Samstag, 22. Juni 2019

Zwei Jahre


Während der Teenie am letzten Samstag im Garten mit Freunden seinen Geburtstag feierte, haben der Gatte und ich uns in die Hollywoodschaukel gekuschelt und darauf angestossen, dass wir nun seit zwei Jahren in unserem Haus wohnen.

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Wir sind immer noch jeden Tag glücklich über unsere Entscheidung.

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Durch die starke Hitze in den letzten Wochen fängt derzeit einiges an zu blühen. Im Vorgarten blüht bereits eine Stockrose und auch die Indianernessel legt los.

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Das Terrassenbeet wächst nach und nach zu. 

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Große Freude macht mir dieses Jahr meine Beetrose Heidetraum im Terrassenbeet. Sie blüht sehr üppig.

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Obwohl diese Woche bei uns die Ferien angefangen haben und wir das Zimmer des Teenies leer geräumt haben, um es zu streichen und hinterher ein wenig umzugestalten, habe ich ein wenig Zeit gefunden, um zwei neue Gartenkniekissen zu nähen. Sie sind in meinen Etsy-Shop gewandert.

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Strolch und ich geniessen morgens immer noch ein wenig die Ruhe und die Kühle. Gemeinsam schauen wir in den Garten und ich trinke dabei meinen ersten Kaffee.

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Diese Woche habe ich darauf sehr geachtet, mir regelmäßig Zeit fürs Yoga zu nehmen.
Praktiziere ich regelmäßig, sind meine Rückenschmerzen deutlich reduziert.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.






Mittwoch, 19. Juni 2019

Der Marienkäfer- Allrounder der Schädlingsbekämpfung.

Hattet Ihr dieses Jahr auch solche Massen an Blattläusen? 
In meinem Garten waren sie fast überall. Die Bohnen sahen schlimm aus, die Blätter der Obstbäume begannen sich zu kräuseln, alles klebte. Es war nicht schön.
Aber vor etwa drei Wochen ist die Schädlingsbekämpfungstruppe angekommen. 
Ein Glück!

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In Europa gibt es etwa 250 verschiedene Arten von Marienkäfern. Sie variieren in Punktzahl und Farbe. Der ganz klassische, den wir alle als Glücksbringer kennen, ist der rote Siebenpunktmarienkäfer.

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Bis zu zwei Generationen Nachkommen zeugt der Marienkäfer im Jahr. 

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Das Weibchen legt das erste Mal ab Ende April mehrere Hundert Eier in Grüppchen unter Blättern ab. Nach ein paar Tagen schon schlüpfen dann die Marienkäferlarven.

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Als Larve lebt der Marienkäfer etwa sechs Wochen. 

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In dieser Zeit durchlebt die Larve verschiedene Entwicklungsstadien und verpuppt sich schließlich Kopfunter an Blättern hängend. Etwa zwei Wochen später schlüpft dann der fertige Käfer.

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Eine Marienkäferlarve frisst in ihrer Lebenszeit bis zu 3000 Pflanzenläuse und Spinnmilben, aber auch Mehltau und Schimmelpilze. 

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Der adulte Käfer frisst außerdem Schildläuse, Wanzen, Larven von Käfern und Blattwespen, Schmetterlingsraupen, Pollen und Nektar.

Es lohnt sich also, diesen Allrounder der Schädlingsbekämpfung im Garten zu haben, denn das spart Zeit, Geld und Nerven.

Wie gestaltet man den Garten Marienkäferfreundlich?

Hier ist naturnahes Gärtnern gefragt. Man sollte keinerlei Gifte im Garten spritzen. Das ist sicher nicht immer einfach. Ich selbst spritze keine Insektizide, habe aber meine durch Läuse stark geschwächten Puffbohnen mit Rhabarberbrühe eingesprüht. Nur einen Tag später sah ich die ersten Marienkäferlarven und habe darauf verzichtet, ein zweites Mal zu sprühen. Jetzt sind die Bohnen läusefrei und tragen sogar. Das hätte ich schon gar nicht mehr geglaubt.
Man muss es also aushalten, dass die Läuse da sind und die Pflanzen vielleicht schwächeln. 
Lieber abwarten und Tee trinken als ein Insektizid spritzen.
Sie werden schon kommen. Und sie bringen ordentlich Hunger mit.

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Der Marienkäfer überwintert gerne in Gruppen. Hierfür sucht er Laub, Rinde, Steine oder Moos aus. Gerne nimmt er auch Ritzen in Schuppen oder am Haus.

In unserer alten Wohnung konnten wir zum Beispiel in jedem Frühjahr diverse Marienkäfer aus der Gardinenstange im Kinderzimmer schütteln. Der Altbau wies ausreichend Lücken auf. Vielleicht mochten sie die Dauerbeschallung mit Hörspielen im Winterschlaf.

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In meinem Garten scheinen sie den alten Kirschbaum und den Schuppen zu lieben.
Dort finde ich auch die meisten Larven.

Das Laub harke ich im Herbst immer nur vom Rasen und verteile es in den Beeten. Das bietet einigen Tieren im Winter Unterschlupf und schützt den Boden.

Vor zu vielen Marienkäfern habe ich übrigens keine Angst, denn die Natur wird es richten. Es gibt ausreichend hungrige Jungvögel.

Herzliche Grüße
Steffi