Samstag, 24. November 2018

Noch ein letztes Quittenrezept

Eine eher ruhige Woche liegt hinter mir, die ich vor allem in meinem Arbeitszimmer zugebracht habe, um ein paar Aufträge abzuarbeiten.

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Da es ein Nordzimmer ist und es derzeit eher wenig Sonnenschein gibt, muss ich es mir dort immer ein wenig gemütlich machen. Also arbeite ich immer bei Kerzenschein.

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Solche Kundenaufträge machen mir immer wieder viel Spaß.

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Pausen muss man natürlich auch machen und diese Woche konnte ich gar nicht mehr aufhören, dies als Zwischenmahlzeit zu essen. Ich habe Süßkartoffel in dünne Scheiben geschnitten und im Toaster gebacken. Zwei Mal auf der höchsten Stufe und die Scheiben wurden weich. Bestrichen habe ich sie mit Ziegenkäse und Quittenchutney. Ein toller glutenfreier Snack für zwischendurch!
Dieses Chutney ist so lecker, dass ich das Rezept unbedingt noch mit euch teilen muss, obwohl die meisten von euch ihre Quitten wahrscheinlich schon komplett verarbeitet haben. 

Quittenchutney

1kg Quitten
250 g Zucker
3 Schalotten
1 Stück Ingwer, halber Daumen
2 TL Salz
200 ml Apfelessig
1 Zimtstange
1/2 TL Pfeffer

Quitten schälen und entkernen. Für die, die mit dem Entkernen Probleme haben, bietet sich an, das Fruchtfleisch von aussen nach innen wegzuschneiden. Man hat vielleicht mehr Verschnitt, aber es ist einfacher zu schneiden. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Mit Zucker und Salz vermischt eine Stunde stehen lassen, damit die Flüssigkeit ziehen kann.
Schalotten, Ingwer und Chili (entkernt) in kleine Stücke schneiden.
Alle Zutaten mischen und einmal aufkochen lassen. Bei kleiner Hitze etwa eine Stunde einkochen lassen. Hierbei immer mal wieder umrühren. Vor dem Umfüllen die Zimtstange entfernen.
Noch heiß in sterile Gläser abgefüllt hält es etwa ein Jahr.

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Tagsüber hält sich Strolch hauptsächlich in seinem Tipi auf und schläft sehr viel.

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Abends allerdings wird er jetzt zunehmend unternehmungslustig. Während er früher im Leben nicht das glatte Parkett betreten hätte, legt er jetzt schon größere Strecken zurück und erforscht auch Bereiche, die für ihn gefährlich werden können. 
Tja, Mut wird nicht immer belohnt. Denn nun muss er leider im Käfig bleiben, wenn wir mal nicht da sind.

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Im Garten gibt es nun einige Kälteopfer. Während die Cosmeen traurig im Beet die Köpfe hängen lassen, werden beim Winterjasmin nun die Blüten sichtbar. Ich war nicht wirklich sicher, ob er den Umzug im Hochsommer schaffen würde, aber es sieht gut aus.

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Und die Christrose möchte nun darauf hinweisen, dass die Weihnachtszeit bevor steht.
Ich verspreche, dass es hier nächste Woche auch langsam weihnachtlich wird und ich mit den Quittenrezepten aufhöre. 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Steffi.

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.



Samstag, 17. November 2018

Selbst gemacht schmeckt besser

Ich habe noch gar nicht erzählt, dass ich einen Teil der Quitten verarbeitet habe und nun in Besitz von ein paar Gläsern Quittengelee bin. Das erste Glas haben wir am Wochenende zum Frühstück geöffnet und das Gelee ist lecker. Selbst das Kind, das sehr kritisch ist, hat das Gelee für viel besser als die von ihm sonst favorisierte Marmelade gehalten.

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Quittengelee
Ich habe den Flaum der Quitten mit der Gemüsebürste trocken abgebürstet, sie dann gewaschen und mit einem scharfen Messer in vier Teile geteilt. Die Schale oder die Kerne habe ich nicht entfernt.
Die Quitten habe ich dann in einem Topf, dessen Boden ich mit Wasser bedeckt habe, eine Stunde köcheln lassen. Anschließend habe ich die Quitten in einem engmaschigen Sieb abtropfen lassen. Das dauert eine ganze Weile. 
Den Saft habe ich mit dem Saft einer Zitrone und Gelierzucker (Auf der Packung steht, wieviel Zucker für wieviel Saft verwendet werden muss) aufgekocht und kurz köcheln lassen. In sterile Gläser abgefüllt kann das Gelee lange halten- bei uns wird es wohl eher nicht lange halten, aber das hat weniger mit der Haltbarkeit zu tun...

Quittenbrot
Das übrige Quittenmus sollte man nicht wegwerfen. Passiert und somit von Schalen und Kerngehäusen befreit, kann man es mit Zucker aufkochen (pro 500 g Mus 400 g Zucker) und eine Stunde köcheln lassen. Man sollte es immer wieder umrühren. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und ein paar Tage trocknen lassen. Ab und zu mal umdrehen, indem man ein weiteres Papier drauf legt und es dann dreht. 
Wenn es fest ist, kann man es schneiden und in Zucker wälzen.

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Quittenbrot kann locker mit jedem Keks in der Adventszeit mithalten und kann auch jedem Vegetarier oder Veganer problemlos angeboten werden. Ebenso ist es wunderbar für Menschen, die sich glutenfrei ernähren müssen.
Am besten finde ich jedoch, dass man das übrige Quittenmus nicht wegwerfen muss. 

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Am Sonntag war Sankt Martin und ich da ich ein anschließendes Konzert in der Kirche besuchen wollte, habe ich mir auch den Umzug angeschaut. Unser Martin war in Besitz eines sehr hübschen Ponys. Und so ohne ein Kind am Umzug teilzunehmen, war doch mal eine sehr entspannte Sache.

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Da ja die Weihnachtszeit langsam näher rückt, habe ich mich dieser Woche mal des Weihnachtssterns angenommen. Da die Anleitung nur zur Hälfte dabei war, war ich doch wieder einmal glücklich, dass es Menschen gibt, die Videoanleitungen machen und diese ins Netz stellen. 
Seitdem wir den Rosenbogen im Frühjahr umgesetzt haben, wußte ich, dass dies der Platz für einen Stern sein wird.

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Meine Auszeit diese Woche war ein langer Spaziergang nach einem regnerischen Vormittag. Glücklicherweise war ich früh genug wieder zu Hause, da es dann am späten Nachmittag wieder losging. Diesen kleinen Ast habe ich mir von unterwegs mitgebracht. Der verschönert nun mein Arbeitszimmer.

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Zwei neue Kniekissen sind diese Woche in den Shop gewandert. Vor allem dieses hier gefällt mir so gut- ich glaube, ich sollte auch mal ein neues für mich nähen...

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Ich habe es schon wieder getan. Als ich letztens auf einem Flohmarkt war, konnte ich nicht widerstehen und habe einen neuen Kronleuchter gekauft. Hier habe ich schon einmal beschrieben, wie ich einen umgebaut habe.

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Der neue hat jetzt den alten ersetzt. Dieser ist geschwungener und hat kleine Kristalle, ich fand das einfach bezaubernd.
Und ich bin mir sicher, der alte wird demnächst auch noch eine andere Verwendung finden...

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Ich habe immer noch so ein paar Sachen, die ich ernten kann. Ein paar Himbeeren gibt es noch, daher kann ich mich nicht entschließen, sie schon herunter zu schneiden. Ein paar Brokkoliröschen sind ebenfalls noch da. Die gibt es dann morgen. 

Habt ihr noch was im Garten?


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.

Montag, 12. November 2018

Die letzten Gartenprojekte für dieses Jahr und Tipps zum Umsetzen eines Strauches

Am vorletzten Wochenende sind wir sehr fleißig gewesen und haben unsere letzten Gartenprojekte für dieses Jahr umgesetzt. Zum einen haben wir einen Kirschbaum gefällt. Nun haben wir nur noch unseren alten knorrigen, denn einer reicht uns völlig. Als wir übernommen haben, hatten wir vier Kirschbäume- für uns zu viel.

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Zum anderen haben wir den Schneeball aus dem Beet an der Terrasse an die Grundstücksgrenze versetzt. Auf dem Bild hier ist er bereits beschnitten und ich muss zugeben, dass es doch deutlich über unsere Kräfte ging. Wir mussten zwei Nachbarn um Hilfe bitten, um ihn auf einer Plane über den Rasen zu ziehen. Nun bin ich gespannt, ob er dort anwächst. 

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Hier seht ihr eine Aufnahme aus dem letzten Jahr. Links im Bild ist der Schneeball. Die Terrasse dahinter ist nicht mehr zu sehen, umgekehrt ist der Blick vom Haus bzw. der Terrasse aus sehr eingeschränkt. 
Nun habe ich eine freie Sicht in den Garten und schaue vom Wohnzimmer aus im Winter nicht mehr auf den Kompost, sondern auf den Schneeball. Der Anblick ist natürlich um einiges schöner.

Wollt Ihr auch noch etwas umsetzen?
Aufgrund der milden Temperaturen geht das jetzt noch gut.
Vorbereitend solltet ihr euch über die Bedürfnisse der Pflanze informieren. Im Falle unseres Schneeballs habe ich gelesen, dass er gerne etwas Kompost oder Pflanzerde hat, sowie ein paar Hornspäne. Da ich den Kompost bereits im Oktober verteilt hatte, habe ich also vorher einen Sack Pflanzerde besorgt. Hornspäne hatte ich noch. 
Es ist günstig, den Strauch vorher zu beschneiden. Dann fällt das Ausgraben ein wenig leichter. Das Beschneiden hat auch einen weiteren Sinn, denn die Pflanze muss nach dem Umsetzen obenrum weniger versorgen und kann sich voll und ganz auf die Wurzeln konzentrieren. Daher ist ein Umsetzen oder neu Pflanzen von Bäumen und Sträuchern generell im November recht sinnvoll, da die meisten Pflanzen dann kein Laub mehr versorgen müssen. Beim Schneeball ist es gleich, er trägt ganzjährig Laub.
Wir haben versucht, den Wurzelballen so groß wie möglich zu lassen. Trotzdem mussten einige Wurzeln gekappt werden.
Die ganze Pflanze konnten wir nicht mehr tragen. Daher haben wir sie auf eine Plane gelegt und die quer durch den Garten gezogen. 
Das neue Pflanzloch haben wir großzügig ausgehoben und mit der Erde das alte Loch gefüllt.
Unten habe ich Pflanzerde eingefüllt und mit Hornspänen vermischt. Hier kann man schon mal ein wenig Wasser eingiessen. Dann wurde der Schneeball in das Loch gesetzt, ausgerichtet und das Loch mit der übrigen Pflanzerde aufgefüllt. 
Da die Wurzeln beschädigt sind, kann sich der Strauch nun nicht so gut mit Wasser versorgen. Daher ist es wichtig, ihn jeden Tag zu giessen. So leere ich nun langsam unsere Regentonnen. 
Das übrige Schnittgut vom Schneeball habe ich geschreddert und als Mulchschicht unter dem Busch verteilt.

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Beide Tage haben wir mit einem kleinen Feuer beendet und haben nun endlich unsere Feuerschale eingeweiht.

Mit der Umsetzung der letzten Projekte haben wir nun neue Projekte für das nächste Jahr. So soll unsere Feuerschale einen festen Platz im Garten bekommen und ich möchte das gesamte Terrassenbeet neu gestalten.

Herzliche Grüße
Steffi

Samstag, 10. November 2018

Ein Blick in den Vorgarten im November


Es ist wirklich unglaublich, wie viele sonnige Tage wir noch haben. Daher habe ich die Zeit genutzt, um noch ein paar Fotos im Vorgarten zu machen.

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Das große Astermonster war verblüht und da es Mehltau hatte, habe ich es runtergeschnitten. 

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Eine der drei Astern im Vorgarten blüht aber noch.

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Ebenso der Storchschnabel. 

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Da hat sich die Pulsatilla gedacht, sie haut auch noch mal einen raus. Man darf sich ja nicht lumpen lassen.

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Das Mutterkraut blüht nicht nur unablässig, sondern hat auch schon für reichlich Ausbreitung gesorgt. Hier werde ich im nächsten Jahr sicherlich mal eingreifen müssen.

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Bei der Stockrose habe ich schon einige Male gedacht, dass es nun sicherlich die letzte Blüte ist. Aber sie hat andere Pläne. Seit neustem hängen die Spatzen und Meisen an den Blütenstängeln und holen sich offensichtlich die Samen. Sicherlich sorgen sie für reichlich Verteilung- Stockrosen für alle!

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Auch das Löwenmäulchen ist langsam rekordverdächtig. Ich habe es im Juni blühend gekauft und es hat sich keinerlei Pausen gegönnt.

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Das Rotkehlchen hat sie noch nicht für sich entdeckt, daher kann ich die Früchte des Pfaffenhütchens nach wie vor bewundern.

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Und wer oben genau hingeschaut hat, hat sie vielleicht vor dem Vogelhäuschen entdeckt. Mein diesjähriges Mitbringsel aus dem Urlaub. 


Habt ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.

Samstag, 3. November 2018

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft


Wir haben eine wunderbare Woche auf Rügen verbracht. Mit so schönem Wetter hatte ich gar nicht mehr gerechnet und so war jeder Sonnenstrahl wie ein kleines Geschenk für mich.

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Und wie bei jeder unserer Rügenreisen nehme ich ein kleines Geschenk für unsere Gastgeberin mit.

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Dieses Mal gab es ein Gartenkniekissen, denn so etwas darf einem Gärtner ja nicht fehlen, wie ich meine. Genau diese Art wird es jetzt nach und nach in meinem Doheroshop geben.

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Und ich habe dieses Mal auch ein Geschenk bekommen. Dieser Teelichthalter ist aus einem großen Rindenstück gefertigt, das in diesem trockenen Sommer von einem Baum abgeworfen wurde. Die Halter für die Teelichter wurden mit einem Forstnerbohrer direkt in die Rinde gebohrt. 
Das gute Stück passt wunderbar auf unseren Esstisch und macht ein gemütliches Licht. Ich habe mich riesig darüber gefreut.

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Ich bin aufgrund verschiedener Erfahrungen ja kein großer Fan von Halloween. Daher gibt es bei uns keine aufwändige Gruseldeko. Aber ein paar Kerzen und Kürbisse reichen den Kindern auch, Hauptsache es gibt Süßes.

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Auch Strolch kam in den Genuss eines Geschenks. Nicht das ein Kaninchen unbedingt ein Kleintiertipi benötigt, aber er mag es ganz gerne. Und ich fand das einfach zu niedlich.

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Quitten mag ich ja sehr gerne. Schon der Duft, den sie im Raum verströmen, ist toll. Da es bisher keinen Quittenbaum bei uns im Garten gibt, war ich sehr froh über die überreiche Ernte im Garten eines Gartenstammtischmitglieds. Einen ganzen Korb Quitten durfte ich haben und werde mich jetzt an ein paar Rezepten ausprobieren.

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Und gestern habe ich mir dann doch den Traum vom eigenen Quittenbaum ermöglicht.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.