Montag, 12. November 2018

Die letzten Gartenprojekte für dieses Jahr und Tipps zum Umsetzen eines Strauches

Am vorletzten Wochenende sind wir sehr fleißig gewesen und haben unsere letzten Gartenprojekte für dieses Jahr umgesetzt. Zum einen haben wir einen Kirschbaum gefällt. Nun haben wir nur noch unseren alten knorrigen, denn einer reicht uns völlig. Als wir übernommen haben, hatten wir vier Kirschbäume- für uns zu viel.

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Zum anderen haben wir den Schneeball aus dem Beet an der Terrasse an die Grundstücksgrenze versetzt. Auf dem Bild hier ist er bereits beschnitten und ich muss zugeben, dass es doch deutlich über unsere Kräfte ging. Wir mussten zwei Nachbarn um Hilfe bitten, um ihn auf einer Plane über den Rasen zu ziehen. Nun bin ich gespannt, ob er dort anwächst. 

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Hier seht ihr eine Aufnahme aus dem letzten Jahr. Links im Bild ist der Schneeball. Die Terrasse dahinter ist nicht mehr zu sehen, umgekehrt ist der Blick vom Haus bzw. der Terrasse aus sehr eingeschränkt. 
Nun habe ich eine freie Sicht in den Garten und schaue vom Wohnzimmer aus im Winter nicht mehr auf den Kompost, sondern auf den Schneeball. Der Anblick ist natürlich um einiges schöner.

Wollt Ihr auch noch etwas umsetzen?
Aufgrund der milden Temperaturen geht das jetzt noch gut.
Vorbereitend solltet ihr euch über die Bedürfnisse der Pflanze informieren. Im Falle unseres Schneeballs habe ich gelesen, dass er gerne etwas Kompost oder Pflanzerde hat, sowie ein paar Hornspäne. Da ich den Kompost bereits im Oktober verteilt hatte, habe ich also vorher einen Sack Pflanzerde besorgt. Hornspäne hatte ich noch. 
Es ist günstig, den Strauch vorher zu beschneiden. Dann fällt das Ausgraben ein wenig leichter. Das Beschneiden hat auch einen weiteren Sinn, denn die Pflanze muss nach dem Umsetzen obenrum weniger versorgen und kann sich voll und ganz auf die Wurzeln konzentrieren. Daher ist ein Umsetzen oder neu Pflanzen von Bäumen und Sträuchern generell im November recht sinnvoll, da die meisten Pflanzen dann kein Laub mehr versorgen müssen. Beim Schneeball ist es gleich, er trägt ganzjährig Laub.
Wir haben versucht, den Wurzelballen so groß wie möglich zu lassen. Trotzdem mussten einige Wurzeln gekappt werden.
Die ganze Pflanze konnten wir nicht mehr tragen. Daher haben wir sie auf eine Plane gelegt und die quer durch den Garten gezogen. 
Das neue Pflanzloch haben wir großzügig ausgehoben und mit der Erde das alte Loch gefüllt.
Unten habe ich Pflanzerde eingefüllt und mit Hornspänen vermischt. Hier kann man schon mal ein wenig Wasser eingiessen. Dann wurde der Schneeball in das Loch gesetzt, ausgerichtet und das Loch mit der übrigen Pflanzerde aufgefüllt. 
Da die Wurzeln beschädigt sind, kann sich der Strauch nun nicht so gut mit Wasser versorgen. Daher ist es wichtig, ihn jeden Tag zu giessen. So leere ich nun langsam unsere Regentonnen. 
Das übrige Schnittgut vom Schneeball habe ich geschreddert und als Mulchschicht unter dem Busch verteilt.

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Beide Tage haben wir mit einem kleinen Feuer beendet und haben nun endlich unsere Feuerschale eingeweiht.

Mit der Umsetzung der letzten Projekte haben wir nun neue Projekte für das nächste Jahr. So soll unsere Feuerschale einen festen Platz im Garten bekommen und ich möchte das gesamte Terrassenbeet neu gestalten.

Herzliche Grüße
Steffi

Samstag, 10. November 2018

Ein Blick in den Vorgarten im November


Es ist wirklich unglaublich, wie viele sonnige Tage wir noch haben. Daher habe ich die Zeit genutzt, um noch ein paar Fotos im Vorgarten zu machen.

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Das große Astermonster war verblüht und da es Mehltau hatte, habe ich es runtergeschnitten. 

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Eine der drei Astern im Vorgarten blüht aber noch.

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Ebenso der Storchschnabel. 

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Da hat sich die Pulsatilla gedacht, sie haut auch noch mal einen raus. Man darf sich ja nicht lumpen lassen.

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Das Mutterkraut blüht nicht nur unablässig, sondern hat auch schon für reichlich Ausbreitung gesorgt. Hier werde ich im nächsten Jahr sicherlich mal eingreifen müssen.

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Bei der Stockrose habe ich schon einige Male gedacht, dass es nun sicherlich die letzte Blüte ist. Aber sie hat andere Pläne. Seit neustem hängen die Spatzen und Meisen an den Blütenstängeln und holen sich offensichtlich die Samen. Sicherlich sorgen sie für reichlich Verteilung- Stockrosen für alle!

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Auch das Löwenmäulchen ist langsam rekordverdächtig. Ich habe es im Juni blühend gekauft und es hat sich keinerlei Pausen gegönnt.

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Das Rotkehlchen hat sie noch nicht für sich entdeckt, daher kann ich die Früchte des Pfaffenhütchens nach wie vor bewundern.

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Und wer oben genau hingeschaut hat, hat sie vielleicht vor dem Vogelhäuschen entdeckt. Mein diesjähriges Mitbringsel aus dem Urlaub. 


Habt ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.

Samstag, 3. November 2018

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft


Wir haben eine wunderbare Woche auf Rügen verbracht. Mit so schönem Wetter hatte ich gar nicht mehr gerechnet und so war jeder Sonnenstrahl wie ein kleines Geschenk für mich.

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Und wie bei jeder unserer Rügenreisen nehme ich ein kleines Geschenk für unsere Gastgeberin mit.

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Dieses Mal gab es ein Gartenkniekissen, denn so etwas darf einem Gärtner ja nicht fehlen, wie ich meine. Genau diese Art wird es jetzt nach und nach in meinem Doheroshop geben.

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Und ich habe dieses Mal auch ein Geschenk bekommen. Dieser Teelichthalter ist aus einem großen Rindenstück gefertigt, das in diesem trockenen Sommer von einem Baum abgeworfen wurde. Die Halter für die Teelichter wurden mit einem Forstnerbohrer direkt in die Rinde gebohrt. 
Das gute Stück passt wunderbar auf unseren Esstisch und macht ein gemütliches Licht. Ich habe mich riesig darüber gefreut.

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Ich bin aufgrund verschiedener Erfahrungen ja kein großer Fan von Halloween. Daher gibt es bei uns keine aufwändige Gruseldeko. Aber ein paar Kerzen und Kürbisse reichen den Kindern auch, Hauptsache es gibt Süßes.

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Auch Strolch kam in den Genuss eines Geschenks. Nicht das ein Kaninchen unbedingt ein Kleintiertipi benötigt, aber er mag es ganz gerne. Und ich fand das einfach zu niedlich.

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Quitten mag ich ja sehr gerne. Schon der Duft, den sie im Raum verströmen, ist toll. Da es bisher keinen Quittenbaum bei uns im Garten gibt, war ich sehr froh über die überreiche Ernte im Garten eines Gartenstammtischmitglieds. Einen ganzen Korb Quitten durfte ich haben und werde mich jetzt an ein paar Rezepten ausprobieren.

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Und gestern habe ich mir dann doch den Traum vom eigenen Quittenbaum ermöglicht.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.