Samstag, 11. August 2018

Im Garten gehts voran

Nachdem es in dieser Woche noch heißer war als in der Woche zuvor, gab es für mich eigentlich nur noch die Möglichkeit, Dinge ganz früh am Morgen zu erledigen und den Rest des Tages mehr oder weniger abzuwarten. Manchmal habe ich draussen gesessen, manchmal drinnen. Erst gestern kühlte es sich ab. Das ersehnte Gewitter brachte zwar wieder nicht besonders viel Niederschlag, aber wenigstens Abkühlung. So empfindet man zwischenzeitlich 27 Grad. Das ist doch erstaunlich.

Trotzdem haben der Gatte und ich einiges im Garten geschafft in den letzten zwei Wochen.

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Nachdem ich nun lange genug auf den Rasen geschaut habe, der eigentlich in diesem Sommer kaum eine Chance hatte, wie ein Rasen auszusehen, habe ich gewußt, wo meine Kräuterbeete hinsollen. Nämlich vor die Hochbeete. Dort bilden sie mit Hilfe eines Rosenbogens einen Eingangsbereich. Das sieht schön aus und die Kräuter stehen an der sonnigsten Stelle, wo der Rasen trotz Wässerns nur noch braun war.

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Am Rosenbogen sollen auf der einen Seite eine Hundsrose, auf der anderen eine Clematis ranken.
Die Kräuter finden ihren neuen Standort toll. Sie haben den Umzug trotz der Wärme gut überstanden.

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Nun habe ich auch alle Kräuter mit Schildchen versehen, denn mehr als einmal habe ich schon gehört, wenn ich beim Kochen um Kräuter gebeten habe, dass Mann (und hier nehmen sich Gatte und Kind gar nichts) nicht wisse, wie das aussähe.
Ich hatte günstige Schilder gefunden, die ich mit Tafelfarbe angestrichen und mit einem Kreidestift beschrieben habe. Diesen Stift hatte ich mal für die Küche gekauft und festgestellt, dass die Schrift sich hartnäckig hält, nicht mal der Geschirrspüler konnte ihr etwas anhaben. So wird er wohl auch Regengüssen und Giesswasser trotzen.

Hinter den Hochbeeten hatte der Gatte bereits in den letzten Monat die Grundstücksgrenze zu den Nachbarn befestigt. Da unsere Vorgänger versucht haben, eine leichte Schräglage auszugleichen, gibt es zum Nachbarn eine Stufe, die mittlerweile an einigen Stellen abgesackt war. Nun haben wir direkt an der Grdunstücksgrenze einen kleinen Weg. Davor hatte ich geplant, ein langgestrecktes Beerenobstbeet anzulegen. Ich wollte eine grüne Begrenzung zum Nachbarn, denn dessen Sichtschutzzaun sieht auf unserer Seite mehr als schlecht aus. Außerdem brauchten die Beerenbüsche einen neuen Platz. 

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Die Begrenzung dieses Beetes haben wir mit vorhandenem Material machen können, genauso wie bei den Kräuterbeeten. Es ist mir sehr wichtig, so viel wie möglich wieder zu verwenden. Daher hat die Seite zu den Hochbeeten abwechselnd graue und rote Steine. 

Gepflanzt haben wir bereits vorhandene Büsche, nämlich Blaubeeren, Himbeere, Brombeere, Johannisbeere und Wein. Wobei der Wein dies vermutlich nicht überleben wird. Da er sehr tief wurzelt, ist ein Umsetzen sehr schwierig. Ich habe es parallel mit Stecklingen probiert, mal schauen ob das etwas wird. Sonst muss wohl ein neuer her.
Neu gekauft habe ich Aronia und Cranberry als Bodendecker, die ich günstig im Discounter bekommen habe. Außerdem einen Jostabeerensteckling aus Omas Garten.
Es fehlen nun noch ein Holunder und Walderdbeeren, die ich bestellt habe. 

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Für den Wein haben wir ein übrig gebliebenes Spalier neu gestrichen und aufgestellt.

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Es bildet die Rückseite zu dem Sitzplatz unter dem Kirschbaum. Dieser wir links durch die Hochbeete begrenzt und rechts zur Zeit noch durch eine alte Hollywoodschaukel. Irgendwann soll die Hollywoodschaukel mal durch ein Gewächshaus ersetzt werden.

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Unter dem Spalier habe ich einen Tontopf halb eingegraben und mit Steinen abgedeckt. Hier dürfen sich Kröten verstecken.

Jeder Bereich der letztlich so wird, wie ich mir das vorher so überlegt habe, läßt mein Herz hüpfen vor Freude.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mir Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.










Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Steffi,
    mir gefällt es, wie dein Garten wirkt. Die Kräuter haben einen praktischen Platz, sind schnell geerntet und erst noch angeschrieben. Die Abgrenzung zum Nachbar sieht nach einer tollen Naschzone aus, mit all den feinen Beeren.
    Habe ein schönes Wochenende und
    liebe Grüsse
    Eda

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  2. Ich mag die Steine als Unterschlupf für die Kröten. Tolle Idee.

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  3. ...das sieht alles gut aus, liebe Steffi,
    und ich wünsche euch, dass es gut anwächst und gedeiht...kann ich gut nachvollziehen wie das ist, wenn es so wird, wie man es sich vorgestellt hat...ich gärtnere ja mehr so mit Bauchgefühl und freue mich über alles, was gut wird...gibt es Kröten bei euch? habt ihr einen Teich? bin gespannt, ob sie den Unterschlupf annehmen,

    liebe Grüße Birgitt

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    1. Liebe Birgitt,
      Wir haben hier Erdkröten und der Nachbar hat einen Teich. Sie laichen dort und im Sommer haben wir hier im Garten lauter kleine Erdkröten. Geplant habe ich auch nur die Grundstruktur, die ich gerne im Garten haben möchte. Meine Beete pflanze ich auch mehr nach dem Bauchgefühl an.
      Liebe Grüße
      Steffi

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  4. Liebe Steffi,
    ihr habt aber einen schönen Garten. Wenn alles einmal angewachsen ist, wird es sicher ein kleines Paradies.
    Ich wünsche dir einen entspannten Sonntag im Garten.
    Liebe Grüße
    Tina

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  5. Da habt ihr ja einiges geschafft, trotz der großen Hitze. Ich konnte in den letzten Wochen im Garten fast gar nichts machen. Rasen musste man auch nicht mähen. Also beschränkte sich meine Tätigkeit auf Wässern. Extra Wassergaben bekommen hier aber ausschließlich Töpfe, alles andere muss sehen, wie es zurecht kommt.
    Viele Grüße von
    Margit

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  6. Wenn ich mir so Deine Hochbeete anschaue, liebe Steffi, bekomme ich glattweg ein schlechtes Gewissen. So viele Dinge hatten wir für diesen Sommer geplant. Und was haben wir gemacht? Nichts - außer die Hitze abgewartet und im Pool geplanscht.. menno! Schön ist Euer Garten! Trotz der Hitze. Lieben Gruß, Nicole

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  7. Hallo Steffi,
    die neu angelegten Beete sehen prima aus, machen mit dem Rosenbogen zusammen richtig was her. Ich kann Dir noch Lavendel für das Kräuterbeet empfehlen: Lecker als Gewürz (z.B. in Süßspeisen), aber der Duft soll angeblich auch Schädlinge vertreiben.
    Viele Grüße,
    Krümel

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    1. Hallo Krümel,
      Lavendel habe ich bereits im Vorgarten und dort wächst er wirklich sehr gut. Daher habe ich den Platz im Kräuterbeet für anderes genutzt.
      Liebe Grüße
      Steffi

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