Samstag, 21. Juli 2018

Die kleinen Glücksmomente


In dieser Woche habe ich sehr viel Zeit im Garten verbracht. Der Gatte und ich arbeiten weiter an der Umsetzung unseres Gartenplans und die Arbeit will manchmal nicht enden. 
Aber dann gibt es da diese kleinen Glücksmomente.

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Frisch geerntete Kartoffeln und Kräuter. Und die waren wirklich sehr lecker.

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Die Biene, die meine rosafarbene Stockrose genauso mag wie ich. Sie flog eine Blüte an und war anschließend so voller Pollen, dass sie sich erst einmal auf der Rückseite der Blüte putzen musste.

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Diese Minze, von der ich in den letzten Jahren schon oft etwas von meiner Oma mitgebracht habe, sie aber nie über den Winter gebracht habe, da ich immer nur einen Balkon hatte. Jetzt starte ich einen ersten Versuch im Garten, hier wird sie sicher gedeihen.

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Der Eisenhut- auch eine Pflanze aus Omas Garten, die ich im letzten Jahr gepflanzt habe und die nun endlich blüht. Sind das nicht unglaublich schöne Blüten?

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung.



Freitag, 20. Juli 2018

Ein Plädoyer für die Erdkröte

Kröten geniessen ja nicht gerade den besten Ruf. Sie lieben feuchte, dunkle Ecken und sind mit ihren Warzen eher nicht so ansehnlich. Trotzdem möchte ich heute mal ein Plädoyer
für die Erdkröte (lat. Bufo bufo) halten.

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Bereits bei der Hausübernahme haben wir sie gesehen. Sie saß in der alten Entwässerung, die uns unser Vorbesitzer zeigen wollte. Aber sie war auch schnell. Weder konnten wir sie dort herausholen, noch hatten wir die Chance, ein Bild zu machen. Später begegnete ich einem weiteren Exemplar. Vielleicht war es auch die selbe und sie wußte sehr genau, wie sie aus diesem Schacht herauskommt- wer weiß das schon so genau. Dieses Mal war ich in Begleitung des Nichtenkindes und die Kröte floh so schnell sie konnte, sie wußte schon warum. Das Nichtenkind hat bei Tieren eine nett gemeinte, aber sehr zupackende Art. Das ist nicht immer bekömmlich.

Die Erdkröte hat ein weites Spektrum an Lebensraum. Sie benötigt ein Gewässer zum Laichen, sonst hält sie sich gerne in Parks, naturnahen Gärten oder Streuobstwiesen auf. Eigentlich ist sie überall dort gerne, wo keine befahrenen Straßen sind oder Monokultur herrscht. Auf einem Acker wird man sie nicht finden und wie dramatisch Straßen ihren Lebensraum einschränken, weiß man dank der Tierschutzorganisationen. 
Wenn man also eine Erdkröte in seinen Garten locken möchte, sollte man entweder selbst einen Teich haben oder- wie in unserem Fall- zumindest der Nachbar. Sonst sollte der Garten abwechslungsreich und naturnah sein. Auf Gifte sollte man eher verzichten.

Im März sucht sich das Männchen ein Weibchen aus und schwingt sich auf ihren Rücken (Vermutlich sind daher bei den Kröten die Weibchen größer als die Männchen. Während die Männchen etwa 9 cm groß werden, werden die Weibchen bis zu 13 cm groß). Die Männchen sichern sich so ihr Weibchen und lassen sich dann bequem zum Laichgewässer tragen. Der Laich wird dann in Form von 2 bis 5 Meter langen Schnüren in das Wasser abgegeben. Ein Weibchen legt dabei bis zu 6000 Eier ab, die bei der Ablage vom Männchen befruchtet werden. Nach ein paar Tagen schlüpfen dann die Kaulquappen, die bei den Erdkröten schwarz sind. Etwa drei Monate später kommen die kleinen Erdkröten nach ihrer Metamorphose an Land und begeben sich auf Wanderschaft. 

Als es bei uns letzte Woche regnete, war dies offensichtlich so ein Startschuss für die Kleinen. In Massen liefen sie durch unseren Garten. Und ja, sie laufen eher als sie hüpfen.

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In dieser Phase sind sie etwa einen cm groß und man muss wirklich aufpassen, dass man sie nicht übersieht.
Nach drei bis vier Jahren wird die Erdkröte geschlechtsreif. In der Natur wird sie nicht älter als 12 Jahre.

Die ausgewachsenen Tiere sind bräunlich und haben eine warzige Haut. Tagsüber halten sie sich versteckt im Gebüsch oder unter Steinen, in der Dämmerung gehen sie auf Jagd.
Und hier kommen wir zum interessanten Teil. Erdkröten fressen nämlich alles, was so auf dem Boden rumkriegt oder läuft: Ameisen, Käfer, Larven, Raupen, Wanzen, Spinnen, Asseln und Schnecken.
In meinem Garten halten sie die Entwicklung des Dickmaulrüsslers in Schach und Schnecken gibt es quasi nicht. Ab und an sehe ich mal eine Babynacktschnecke oder eine Gehäuseschnecke. 
Ich bin den Kröten sehr dankbar, dass ich mir bisher keine Gedanken über eine Schneckenschere oder andere Mordinstrumente machen muss.

Zu einer Überbevölkerung wird  es übrigens sicher nicht kommen. Die Erdkröte hat sehr viele Fressfeinde. Während die kleinen sehr gerne mal von Vögeln gefressen werden, werden die größeren von Katzen, Mardern, Waschbären und Füchsen gefressen- alle sind regelmäßig Gast in unserem Garten.

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Solltet ihr also einer Erdkröte im Garten begegnen, freut euch! Sie sind eine Bereicherung. 
Wenn ihr den Kröten etwas Gutes tun wollt, könnt ihr Steine locker schichten, Dachziegel oder Holzstücke mit Hohlräumen auslegen. Ist es lange trocken, ist eine kleine Wasserstelle günstig. 

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Hier reicht eine Schale oder einen Untersetzer ebenerdig einzugraben und regelmäßig zu füllen. 


Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück und Rostrose.

Samstag, 14. Juli 2018

Wochenglück mit selbst gemachtem Eis

Wir sind ja schon im Ferienmodus und waren daher zu Beginn der Woche für einen kurzen Besuch im Lipperland.

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Da es nur ein kurzer Besuch war, habe ich dieses Mal gar nicht so viele Bilder gemacht.

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Aber diesen Kaisermantel musste ich fotografieren, er hatte sich regelrecht in Pose geworfen. So etwas kann ich natürlich nicht ignorieren.

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Wieder zur Hause angekommen sind doch tatsächlich die Sonnenblumen aufgeblüht. Sie wurden alle von den Vögeln ausgesät und sie haben sich bemüht, schöne Plätze dafür zu finden.

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Im Vorgarten sind die Lilien aufgeblüht. Im letzten Jahr hatten sie noch den Platz an der Terrasse. Leider bekomme ich von ihrem intensiven Duft Kopfschmerzen, daher habe ich sie in den Vorgarten gepflanzt. So begrüßen sie jeden, der vorbeikommt, aber keiner steht dort länger und bekommt Kopfschmerzen.

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Diese Woche kam endlich die Liege, die ich schon vor einigen Wochen dem Gatten zum Geburtstag geschenkt habe- eine längere, nervenaufreibende Geschichte, die ich im Wochenglück lieber nicht erläutern möchte. Aber nun ist sie da und natürlich habe ich sie auch mal Probe gelegen- sehr bequem. Und der Gatte ist sehr glücklich, was mich ebenso glücklich stimmt.

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Ich bin glücklich über mein erstes selbst gemachtes Eis. Von gekauftem bekomme ich oft Bauchschmerzen. Dieses habe ich sehr gut vertragen und lecker war es auch. Großes Glück!

Vanilleeis
160 g Zucker
300 ml Vollmilch
500 ml Sahne
Mark einer Vanilleschote
Ich habe alle Zutaten vermischt und dann in dem Eisaufsatz meiner Küchenmaschine kalt gerührt.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und dem Gartenglück.

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Dienstag, 10. Juli 2018

Buchtipp:"Mein wunderbarer Blumengarten" von Erin Benzakein

Werbung/ Affiliate Link

Als Kind habe ich meine Ferien oft bei meinen Großeltern auf dem Land verbracht, schreibt Erin Benzakein in der Einleitung und schon damit hatte sie mich, denn ich habe genauso wie sie durch den Garten meiner Großeltern die Liebe zum Garten entwickelt.

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von Erin Benzakein
Deutsche Verlags-Anstalt, 19. Februar 2018
Gebundene Ausgabe, 308 Seiten
ISBN: 978-3-421-04088-6


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Wenn man seine Arbeit mit Liebe und Leidenschaft macht, kann man dazu auch eine Menge erzählen. Also warum dann nicht ein Buch darüber schreiben und sein Wissen vielen Menschen zur Verfügung stellen? So entstand wohl die Idee zu diesem Buch. Und warum sollte auch nicht eine Blumenfarmerin genauso ein Buch schreiben können, wie es heutzutage jeder Starkoch in seinem Genre tut.
Dieses Buch enthält eine Hülle an Informationen über das Ziehen von Schnittblumen.
Im ersten Teil geht es um die Planung, Anlage und Gestaltung eines solchen Gartens. Im zweiten Teil finden sich Anbau- und Ernteanleitungen zu einzelnen Pflanzen und einige Anleitungen für DIY-Projekte für jede Jahreszeit.

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Erin Benzakein liebt ihren Job über alles und das merkt man dem Buch an. Auch wenn ich sicherlich aus meinem Garten keine Blumenfarm machen werde, habe ich viele Informationen gefunden zur Pflege einzelner Blumen, die mir nützlich sind. Auch zum Arrangieren von Gestecken, Sträußen und Kränzen habe ich einiges gelernt.
Völlig verzaubert haben mich die wunderschönen Aufnahmen der Fotografin Michèle M. Waite. Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich es mehrfach durchgeblättert, um mir die Bilder anzuschauen. 
"Mein wunderbarer Blumengarten" ist ein rundum gelungenes Buch. Das Cover ist hochwertig und schön gestaltet. Das Buch ist informativ und dazu eine Wohltat für die Seele. Ich war schon bei der Einleitung völlig hin und weg und das will doch schon was heißen. Jeder Blumenfreund wird an diesem Buch große Freude haben.

Wer auf Instagram ist, kann mal den Account von Erin Benzakein besuchen. Auch dort finden sich wunderbare Bilder.

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

Herzliche Grüße
Steffi


 *Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn das Buch über diesen Link gekauft wird, Die Kosten für die Provision werden von Amazon gezahlt. Man kann das Buch aber auch in jedem Buchladen erwerben.

Samstag, 7. Juli 2018

Wochenglück- Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limonade daraus

Werbung in eigener Sache
Was für eine Woche! 
Während ich mich am Samstag Vormittag sehr nett im Reformhaus für einen Monat Kunst im Kiez verabschiedet habe, kam am Nachmittag eine eMail von Dawanda.

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Das Dawanda schließt, hat mich im ersten Moment geplättet. Dann dachte ich mir, dass ich wohl nun Limonade machen müsse. Also habe ich die Sachen, die ich im Reformhaus abgeholt habe, in meinen Shop bei Dawanda eingestellt und habe einen Rabattcode eingerichtet. So haben Kunden noch bis heute die Gelegenheit, ein Schnäppchen zu machen und wir feiern gemeinsam Abschied von Dawanda.

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Wenn man eine Sache nicht ändern kann, muss man halt sehen, wie man aus der Veränderung das Beste machen kann.

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Da diese Woche die Dachdecker da waren, habe ich viel Zeit im Garten verbracht. So schafft man natürlich einiges. Nun wuchert kein Unkraut mehr, das Dach ist erst einmal in Ordnung und die Marderabwehr wurde verbessert. 

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Diese Woche habe ich auch ausnahmsweise mal einen Gartenstrauß geschnitten. Tagetes und Staudensonnenblume. Ein ganzer Arm voll Glück.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi



Freitag, 6. Juli 2018

Der Vorgarten im Juli

Es wird Zeit, Euch mal den aktuellen Zustand des Vorgartens zu zeigen. Hier erfahrt ihr mehr über die Entstehung des Beetes vor dem Haus, hier erfahrt ihr mehr über den seitlichen Teil des Vorgartens und hier alles über das gelbe Beet.

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In dem großen Staudenbeet vor dem Haus ist alles größer geworden. Leider sind noch genügend Lücken da, in denen sich sofort das Unkraut zeigt. Ich hoffe darauf, dass die Bodendecker irgendwann das Unkraut in Schach halten. Bis dahin ist regelmäßiges Jäten Pflicht.

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Das erste Halbjahr war insgesamt eher trocken. Seit Mai ist es zusätzlich auch sehr warm. Zusätzliches Wässern war bisher wirklich sehr wichtig. Dem Lavendel hat das warme Wetter natürlich nicht viel ausgemacht. Zwischenzeitlich ist er verblüht und diese Woche habe ich die Blüten geschnitten.

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Auch die Indianernessel mag es warm und trocken. Die ersten Blüten verblühen langsam, aber es kommen weitere nach.

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Der Gatte hat die Veronica ausgewählt, weil er sie schön fand. Gut für mich, dass es die Pflanze war....Sie blüht schon eine Weile und bekommt auch weitere neue Blüten. Bei Bienen ist sie sehr beliebt.

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Der Ziersalbei ist von den Hummeln fast zu Boden geflogen worden. 

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Die Clematis hat jetzt lange und ausdauernd geblüht. Ihr scheint es am Zaun zu gefallen.

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Die erste Stockrose ist aufgeblüht. Unbedingt wollte ich sie im Vorgarten am Zaun stehen haben. Und das war eine gute Entscheidung. Sie stehen in Höhe des Küchenfensters, so dass ich sie auch beim Kochen sehen kann.

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Das Mutterkraut habe ich vor drei Jahren auf dem Balkon gezogen und im letzten Jahr erst mit ins Kräuterbeet gesetzt. Dieses Jahr habe ich es geteilt und die eine Hälfte in den Vorgarten gepflanzt. Es wächst sehr gut dort.

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Im Terrassenbeet ist mir der Sonnenhut im letzten Jahr eingegangen. Jetzt probiere ich es nich einmal im Vorgarten.

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Der Flieder steht jetzt im Juli bereits in voller Blüte. Das Tagpfauenauge freut sich natürlich. Ich frage mich manchmal, ob ich dieses Jahr den Garten im September schon winterfest machen kann.

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Die Blauraute hält auch die Sonne sehr gut aus und sieht farblich wie Lavendel aus und blühte direkt auf, nachdem ich die Lavendelblüten geschnitten habe. Ich habe sie links und rechts neben die Bank gepflanzt.

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Der Phlox hat bei der Hitze ein wenig Schwierigkeiten und braucht viel Wasser.

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Dem Löwenmäulchen geht es da nicht anders.

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Dies ist argentinisches Eisenkraut. Die Schmetterlinge lieben es. Allerdings besuchen es vornehmlich Kohlweißlinge und nach kurzer Nahrungsaufnahme im Vorgarten fliegen sie schnurstracks um das Haus rum in die Hochbeete um unzählige Eier auf Kohlpflanzen zu verteilen. Vielleicht sollte ich im nächsten Jahr ein oder zwei Kohlpflanzen direkt neben das Eisenkraut setzen...

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Das Mannstreu war so verlaust, dass die Blütenstängel schwarz waren. Aber der Pflanze war es egal, sie scheint glücklich über jedes Insekt zu sein, dass sie besucht.

Jetzt gehen wir mal weiter in den seitlichen Vorgarten zum gelben Beet. Hier seht ihr es mal von oben. 

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Alles ist reichlich gewachsen und die Lücken sind schon wesentlich kleiner geworden.

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Hier muss ich mich mal korrigieren. Ich dachte die ganze Zeit, dies sei eine Rudbeckia-Art, allerdings ist es wohl eine Staudensonnenblume. Sie wächst im hinteren Garten und ich habe einen Teil davon in das gelbe Beet gepflanzt. Sie ist sehr schnell gewachsen und blüht sehr ausdauernd. 

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Die gelbe Taglilie hat sehr große Blüten, die eine nach der anderen aufblüht.

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Derzeit blüht nur eine der drei Rosen. Die neue braucht noch ein wenig, um anzukommen und die mittlere bildet gerade neue Knospen aus.

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Die Stiefmütterchen sind sehr fleißig. Ich entferne die Samenstände nicht, damit sie im nächsten Jahr wiederkommen kann.

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Die Forsythie hatte ich ja bis auf den Boden zurückgeschnitten, da sie kaum geblüht hat. Sie kämpft zwar auch ein wenig mit der Wärme, aber hat komplett neue Zweige ausgebildet.

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Die Strauchpfingstrose habe ich direkt nach der Blüte aus dem Vorgarten in das gelbe Beet umgesetzt. Trotz der Wärme hat sie es mir nicht übel genommen.

Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung und mag es, dass es überall summt und brummt.

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.






Sonntag, 1. Juli 2018

Bye Dawanda

Seit gestern ist es raus: 
Dawanda schließt seine Pforten. 
Für alle Verkäufer wird es die Möglichkeit geben, in Zukunft zu Etsy zu wechseln.
Ohne Dawanda gäbe es Frau Pratolina nicht. Daher bin ich ein wenig traurig, denn es war in den letzten Jahren die Heimat meines kleinen Lädchens und ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Sicherlich wird Etsy das gut ersetzen, aber ein bisschen wehmütig bin ich schon.

Mit allen Kunden möchte ich daher Abschied von Dawanda feiern.
Den Shop habe ich nochmal gut gefüllt und ihr könnt diese Woche, also vom 01.07. bis zum 07.07.18 mit dem Rabattcode "ByeDawanda" 10 %sparen.



Danke Dawanda für eine schöne Zeit!

Herzliche Grüße
Steffi

Samstag, 30. Juni 2018

Wochenglück - Kleine Auszeit im Garten

Manchmal gibt es so Tage, an denen läuft es irgendwie unrund. Die ToDo- Liste wird nicht kürzer, weil unverhofft noch einige Probleme auftreten, die dringend sofort gelöst werden müssen. Man hetzt durch den Tag und wird immer unzufriedener. 

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Und dann gehe ich abends in Ruhe durch den Garten. Ich setze mich eine Weile auf die Bank im Vorgarten und lasse mir die Abendsonne ins Gesicht scheinen.

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Ich schau mir all die Blumen an, die gerade so blühen.

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Und ich beobachte, wie fleißig die Bienen und Hummeln sind.

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Ich merke, wie mein Atem ruhiger wird, wie ich mich entspanne. 
Ich geniesse den Augenblick.

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Und dann kommt auch wieder ein Lächeln zurück in mein Gesicht.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung.


Donnerstag, 28. Juni 2018

Hochbeetglück: Wie wir unsere Hochbeete gebaut haben

Hochbeete im Garten waren von Anfang an so ein Traum von mir.

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Die Vorteile von Hochbeeten liegen klar auf der Hand:
- Die frühere Erwärmung eines Hochbeetes läßt eine frühere Bepflanzung zu
- Man muss sich nicht so tief herunterbeugen
- Weniger Streß mit Mäusen und Schnecken
- Weniger Unkraut, weil Unkrautsamen tiefer am Boden herumfliegen
- Sie sehen schön aus

Allerdings habe ich diesen Wunsch im ersten Jahr erst einmal zurückgestellt. Ich wollte zum einen nicht im ersten Jahr so viel im Garten verändern, sondern in Ruhe schauen, wie der Garten so beschaffen ist.
Im Winter mußten wir uns dann nach einem Marderbesuch näher mit dem Dach bzw. Dachboden beschäftigen. Unser Vorgänger hatte vor, den Dachboden weiter auszubauen und hatte bereits größere Mengen an Holz hochgetragen. Da wir es ein wenig anders machen wollen, hatten wir nun eine größere Menge an Holzlatten zur freien Verfügung.
So haben wir entschieden, Hochbeete aus Holz bauen. Da wir im Frühjahr den Sichtschutzzaun im seitlichen Vorgarten abgebaut haben, kamen auch noch Holzpfosten aus eigenem Bestand dazu.
Unsere Hochbeete sind 180 cm lang, 90 cm breit und fast 50 cm hoch. wir haben vier Stück gebaut.

Dieses Material haben wir für den Bau gebraucht:
- 32 Holzlatten aus Kiefer, 270 cm lang, 10 cm breit
-16 x 50 cm lange Holzpfosten aus alten Zaunpfosten
- Schrauben
- Holzlasur
- Unkrautvlies (bei uns 4 m x 6 m, da wir die ganze Fläche mit Wegen unterlegt haben)
- Drahtgitter ( 4 x 2 x 1 m)
- Teichfolie ( 1 m breit, 28 m lang)
- Tacker
- 32 Pflastersteine (zwei pro Pfosten) zum Unterlegen unter die Pfosten
- Kies, um den Boden unter den Pflastersteinen zu begradigen und verdichten

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Der alte Nutzgarten hatte eine gebogene Form. Er war unterteilt in Beerenobst und Gemüsebeet. Die Beeren möchte ich im Herbst umsetzen. Sie sollen in einer Reihe an die Grundstücksgrenze um den alten Sichtschutzzaun vom Nachbarn zu verdecken, denn er sieht nicht mehr so schön aus.
Die Hochbeete sollten davor stehen. Also haben wir die alten Begrezungssteine entfernt alles vermessen und Rasen ausgestochen, um eine einheitliche Höhe im Bereich der Hochbeete zu erreichen.

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Ich habe eine neue Begrenzung des gesamten Bereichs mit Hilfe der Steine, die wir im Winter von den Nachbarn bekommen haben, gelegt. Um die Ausrichtung der Beete gerade hinzubekommen, haben wir jede Menge Schnur gespannt. Ist so ein Beet erst einmal gestellt und befüllt, kann man es nicht mehr verrücken. So wußten wir auch, wo die Steine liegen müssen, auf denen die Pfosten der Hochbeete stehen sollten.

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Wir haben zunächst auf den gesamten Bereich ein Unkrautvlies gelegt, denn im vergangenen Jahr hatte ich große Mengen an Unkraut und bin mit dem Jäten kaum hinterhergekommen. Auf den Bereich des jeweiligen Hochbeetes haben wir Drahtgitter gelegt. Jedes war ein wenig größer geschnitten, damit es im Inneren des Hochbeetes am Rand hochgelegt werden konnte. Sonst hätten Mäuse, die Möglichkeit, sich am unteren Rand durchzuarbeiten.

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Für die Hochbeete hat der Gatte die Holzlatten in zwei Teile gesägt, 180 cm und 90 cm. Die wurden an den Pfosten geschraubt mit jeweils 2 cm Abstand. So kamen wir auf die Höhe von knapp 50 cm. Unten hat er ein wenig höher angefangen, damit nur die Pfosten den Boden berühren. So hat das Holz der Hochbeete wenig Auflagefläche und wird hoffentlich länger halten. Da unser Holz unbehandelt war, haben wir es mit der Holzlasur gestrichen, mit der wir auch unsere Sichtschutzzäune und den Rosenbogen gestrichen haben. Ich mag es, wenn so etwas einheitlich gehalten wird.

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Nun haben wir die Teichfolie zugeschnitten und an den inneren Rand der Hochbeete getackert. Die Folie ist nur dazu da, das Holz zu schützen. Sie wird nicht auf dem Boden verlegt.

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Auf den Wegen um die Hochbeete herum haben wir Rindenmulch ausgelegt. 
Bei der Befüllung der Hochbeete muss man eigentlich nur beachten, das alles Grobe nach unten kommt. Nach oben hin wird es immer feiner. Wir haben alles an Strauchschnitt, was im Winter angefallen ist, gehäckselt und unten in die Hochbeete gefüllt, ebenso die Rasensoden, die übrig waren. Dann haben wir unsere beiden Komposter geleert. Erst den, der noch den groben Kompost enthält, dann den feineren. Um die Beete komplett zu füllen, haben wir dann Komposterde von einer Kompostieranlage geholt. Dies ist wesentlich preiswerter als Erde im Baumarkt oder Gartencenter zu holen und man hat weniger Plastikmüll. Man staunt, wie viel Erde tatsächlich in Hochbeete passt. Ich habe die Beete eine Woche ruhen lassen, damit es sacken konnte. Nach der Woche habe ich die Beete noch einmal gefüllt und sie bepflanzt.

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Man freut sich ja ohne Ende, wenn die ersten Pflänzchen zu sehen sind.

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Nach sechs Wochen sahen sie dann so aus.

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Dem Kürbis reicht das Hochbeet natürlich nicht. Er bemüht sich, den gesamten Garten zu erobern.

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Zu ernten gab es auch schon einiges. Erbsen, Buschbohnen, der erste Rettich, Salat und Rote Bete.

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Nach der langen Trockenperiode habe ich mich entschieden, im nächsten Jahr mal eine andere Bewässerungsform auszuprobieren. Caro von Hauptstadtgarten hat die Bewässerung durch Ollas ausprobiert und hier und hier vorgestellt.

Der Bau der Hochbeete war recht aufwändig, aber das Ergebnis ist sehr schön geworden und ich hoffe, dass unsere Hochbeete langlebig sind.
Vielleicht habt ihr ja auch Lust, Hochbeete zu bauen. 

Hier nochmal sechs Tipps zum Bau von Hochbeeten:
1. Überlege Dir gut, wo die Hochbeete hin sollen. Sie zu verlegen, ist nicht so einfach.
2. Lasse genug Platz um den Hochbeeten, damit Du von allen Seiten an ihnen arbeiten kannst und vielleicht auch mit der Schubkarre heranfahren kannst. 
3.  Mach die Höhe der Beete von Deinen Bedürfnissen abhängig. Hast Du Rückenprobleme, kann es sinnvoll sein, die Hochbeete noch höher zu bauen.
4. Fertige Hochbeete sind sehr teuer. Es gibt schnell zu bauende, preiswerte Lösungen, die aber nicht sehr langlebig sind. Schau Dir vorher verschiedene Materialien an und vergleiche Preise.
5. In unseren ist zwischenzeitlich die Erde weiter stark nachgesackt. Es kann sinnvoll sein, Hochbeete im Herbst zu bauen und über den Winter stehen zu lassen. Dann haben sie mehr Zeit zum Nachbacken und man kann sie im Frühjahr vor der Bepflanzung nachfüllen.
6. Denke vor der Bepflanzung auch über eine Bewässerung nach. In trockenen Phasen brauchen Hochbeete sehr viel Wasser, da sie sich mehr aufheizen.


Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.