Samstag, 23. Juni 2018

Wochenglück mit Geschenken für mich selbst

Diese Woche habe ich mir zwei Geschenke gemacht.

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Zum einen habe ich mir diesen Getränkespender gekauft. Ich fand die schon immer so schön und jetzt habe ich dieses Jahr zum ersten Mal Rhabarbersirup selbst gemacht und da habe ich mir einen gegönnt. Und so gab es letzten Samstag selbstgemachte Limonade. Lecker war die!

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Das zweite sind Blumen. Früher habe ich mir oft was für die Blumenvase gekauft, jetzt kaufe ich lieber Blumen im Topf, denn wenn sie im Garten stehen, habe ich länger was davon. Löwenmäulchen habe ich schon als Kind geliebt und jetzt habe ich welche im Vorgarten. 

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Erbsen aus dem Garten schmecken einfach besser. Im nächsten Jahr dürfen es mehr Pflanzen sein.

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Da schaue ich abends aus dem Fenster meines Nähzimmers und da sitzt ein Reiher im Baum. Was für ein stimmungsvoller Anblick.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung.

Samstag, 16. Juni 2018

Wochenglück- Man muß die Feste feiern...

Es heißt ja, man muss die Feste feiern wie sie fallen. Da es nunmal so ist, habe ich mich am letzten Samstag aufgemacht zum Bahnhofsfest. Im letzten Wochenglück hatte ich darüber berichtet. Es waren 33 Grad. Trotzdem gab es einige, die das Fest besucht haben und die Tombola, zu der ich auch ein Sitzkissen beigesteuert hatte, hat über 540,-€ eingenommen, die der ortsansässigen Athene- Grundschule für Materialien für den Kunstunterricht zur Verfügung gestellt werden. Das hat mich sehr gefreut.

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Ich habe mich auf dem Rückweg auf jeden Fall mit Blumen belohnt.
Und da Schnittblumen vermutlich schon den Heimweg kaum überstanden hätten, habe ich mir was neues für den Garten gekauft- man findet immer noch ein Plätzchen....

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Sehr gefreut hat mich auch, dass meine Sitzkissen, die zur Zeit im Reformhaus hängen, gut ankommen. Also habe ich mal angefangen, Nachschub zu nähen.

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Ein neues T- Shirt für das Kind, wie jedes Jahr, denn wir haben diese Woche Geburtstag gefeiert. Und was soll ich sagen, mein Mama-herz platzt vor Stolz, denn er ist einfach toll.

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Die Clematis am Gartenzaun war ja anfangs sehr verhalten, aber es scheint, als wollte sie jetzt noch ein wenig nachlegen. Jetzt blüht sie auf beiden Seiten des Gartenzauns und ich freue mich jedes Mal darüber, wenn ich sie sehe.

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Ich hatte euch ja von dem Lilienhähnchen erzählt, das meinen Lilien stellenweise arg zusetzt. Aber sie blühen jetzt nach und nach alle auf. Nachdem sie im April alle Kaiserkronen zerstört haben, freut mich das sehr. Vor allem, da die einfache Methode, die Pflanzen mit einen starken Wasserstrahl abzuspritzen, ausgereicht hat, um die Larven von der Pflanze zu entfernen. Ich habe das alle paar Tage gemacht und es war eine sehr wirkungsvolle Methode.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Gartenwonne.





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Dienstag, 12. Juni 2018

Buchtipp: "Mein vogelfreundlicher Garten" von Ursula Kopp

Werbung/ Affiliate Link
Ein Jahr ist es jetzt her, dass wir unser Haus übernommen haben und damit auch einen Garten. Für mich hat sich hier ein Traum erfüllt. Ich war schon in meiner Kindheit so gerne bei meiner Oma zu Besuch, die einen ganz wundervollen Garten hat. Was mir so gefallen hat, war die "geordnete Wildnis". Es sah immer ein wenig wild aus, aber nicht verwildert. In diesem Garten fühlen sich ein Haufen Tiere zu Hause, die dort alle willkommen sind. Und genau das möchte ich nach und nach in meinem Garten. Und so verändere ich gerade die Struktur, um mehr Plätze zu schaffen, an denen sich Tiere noch wohler fühlen.
Daher habe ich mich sehr gefreut, dass mir die Randomhouse-Verlagsgruppe das Buch

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von Ursula Kopp
Bassermann-Verlag
ISBN 978-3-8094-3837-3

zur Verfügung gestellt hat.

Ursula Kopp ist ein ganz wunderbares Buch gelungen. Auf 96 Seiten beschreibt sie nicht nur, welche Elemente zu einem naturnahen Garten gehören. Es gibt viele Tipps zur Gartengestaltung. Es werden die 40 besten Vogelsträucher bzw. -pflanzen vorgestellt.
Zum Schluss werden 32 einheimische Vogelarten porträtiert.

Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet. Es ist verständlich geschrieben und liest sich sehr gut. Den hinteren Teil kann man wie ein Nachschlagewerk nutzen. Es gibt viele Informationen, was für das Leben der Gartenvögel wichtig ist. Ein gutes Beispiel ist hierfür, dass man im Winter Stengel von Stauden stehen lassen sollte. Sie bieten einen Winterschutz für Insekten, die den Vögeln als Nahrung dienen.
Es gibt eine Bauanleitung für einen Nistkasten, aber ebenso Tipps, zum Thema Vogeltränke und Fütterung im Winter.

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Allein die Bilder in diesem Buch sind schon sehenswert. Es gibt wunderbare, hochwertige Bilder der vorgestellten Vögel und ebenso sind die Pflanzen schön fotografiert.

Für meinen Garten habe ich schon ein paar Tipps in die Gartenplanung einfliessen lassen und somit

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 kann ich dieses Buch wirklich empfehlen, zumal es mit 9,99€ sehr günstig zu erwerben ist.

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Auch wenn es schon viele Vögel in unserem Garten gibt, kann man noch einiges optimieren.

Herzliche Grüße
Steffi
Verlinkt mit Rostrose.


 *Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn das Buch über diesen Link gekauft wird, Die Kosten für die Provision werden von Amazon gezahlt. Man kann das Buch aber auch in jedem Buchladen erwerben.




Samstag, 9. Juni 2018

Wochenglück mit Kunst und Garten


Nach der Hitzewelle in der vorigen Woche habe ich mich am Wochenende sehr über den nächtlichen Regen gefreut. Es war gar nicht viel, aber in erster Linie hat er Abkühlung gebracht. Tagsüber ist es die Woche über auch warm gewesen, aber nachts war es deutlich kühler und das war sehr erholsam.

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Auch der Garten konnte sich ein wenig erholen.

Am letzten Samstag habe ich meine Sitzkissen im Schaufenster des Reformhaus Nourisson aufgehangen. Hier habe ich darüber berichtet. 

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Sie in dem Schaufenster hängen zu sehen, hat mich stolz gemacht und ich freue mich sehr, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, an dieser Aktion teilzunehmen.

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Am Sonntag hatte Xenia von Berlingarten zum Gartenstammtisch eingeladen und wir haben einen netten Nachmittag in ihrem schönen Garten verbracht. Hier gibt es mehr Gartenbilder.

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Heute findet am Bahnhof Berlin- Lichterfelde West in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr der Kunst- und Krempelmarkt statt. Neben Verkaufsständen gibt es Live- Musik und Fahrten mit der Märkischen Kleinbahn. Durch die Kunst im Kiez- Mitwirkenden wird eine Tombola veranstaltet, zu der jeder der Ausstellenden etwas beitragen sollte. Ich habe hierfür ein passendes Sitzkissen genäht, das heute hoffentlich einen neuen Besitzer findet.
Vielleicht sieht man sich?

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Gartenglück ohne Ende im Moment. Alles wächst und gedeiht in einem Tempo, dass man nur staunen kann.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung.

Freitag, 8. Juni 2018

Zu Besuch bei Berlingarten

Beim ersten Gartenstammtisch Berlin-Brandenburg hatten wir beschlossen, dass es doch toll sei, wenn wir nach und nach mal die Gärten der Teilnehmer besuchen würden. Und so hat letzten Sonntag Xenia ihr Gartentürchen für uns geöffnet. 

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Xenias Garten liegt in einer Kleingartenkolonie. Eigentlich gehört Berlin zu den Städten mit den meisten Kleingärten in Deutschland. Allerdings ist die Tendenz absteigend, denn in Berlin herrscht schon seit Jahren Wohnungsmangel. Diesen Mangel versucht man durch Wohnungsbau entgegenzuwirken. Viele Freiflächen gibt es in Berlin nicht mehr, daher versucht man seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich, Kleingartenkolonien zu Bauland zu machen.
Wer hierzu mehr wissen möchte, dem lege ich Xenias Blog ans Herz, der ihren Kampf um die Gartenkolonie dokumentiert.

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Betritt man ihren Garten, muss man eigentlich sofort stehen bleiben, denn hier stehen auf kleinster Fläche so viele Pflanzen, dass man eine Weile braucht, um wenigstens einen Teil erfassen zu können. Es ist ein Garten, der über Jahre gewachsen ist und sehr geliebt wird. Bei Xenias Gartenführung fliegen mir die Namen jeder einzelnen Rose um die Ohren- und sie hat viele, das sage ich Euch. Ich bin sehr beeindruckt und denke insgeheim, dass ich den Stammtisch nie zu mir einladen kann, denn meine Rosen wurden mir bei der Übernahme nicht namentlich vorgestellt. Und selbst wenn: ich kann mir Namen immer so schlecht merken.... Den einzigen Rosennamen, den ich kenne und vermutlich auch nie wieder aus meinem Kopf bekomme, ist der Heidetraum, der sich beim Gartenstammtisch langfristig viral ausbreiten wird und auch bei mir schon einen Platz gefunden hat.

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Einiges aus dem Garten kannte ich natürlich von Bildern und so war ich sehr gespannt, den dynamischen Agroforst (ich liebe dieses Wort!) mal in echt zu sehen. Auf den ersten Blick sieht es ein wenig wild aus in so einem Beet, aber wenn man genauer hinschaut, bemerkt man doch eine Struktur. Hier könnt ihr mehr darüber lesen.

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Bei Kaffee und Rhabarberkuchen wurde entspannt mal mehr oder weniger über Gartenthemen gesprochen.

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 Allerdings hat sich das Thema Enteignung der halben Kolonie geradezu ins Blickfeld gedrängt durch die Präsenz der Baukräne, die fast bedrohlich wirken. 

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Und wie es erst wirkt, wenn in der direkten Nachbarschaft achtgeschossige Mehrfamilienhäuser stehen, mag man sich nicht überlegen. 
Und so schön der Nachmittag war, geht man doch ein wenig nachdenklich nach Hause.

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.


Dienstag, 5. Juni 2018

Schaut die Lilien- Über das Lilienhähnchen

Wie ich schon berichtet habe, mochte unser Vorbesitzer Lilien und hat davon diverse in unserem Garten angepflanzt. Ich finde sie auch schön, aber ich versuche, mit anderen Stauden ein wenig Abwechslung in den Garten zu bringen. Vielfalt ist nicht nur für die Bienen schön, sondern auch für das Gleichgewicht im Garten. Es gibt hier nämlich einen kleinen Gesellen, der sich in unserem Garten nur allzu wohl fühlt.
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Er ist hübsch anzusehen mit seiner siegellackroten Oberseite. Und das erwachsene Tier richtet bei weitem nicht so viel Schaden an wie die Larve.

Aber mal von vorne:
Wir sprechen hier vom Lilienhähnchen (Lilioceris lilii), einem Mitglied der Familie der Blattkäfer. Er wird 6 -8 mm lang. Das Pendant zur roten Oberseite ist die schwarze Unterseite. 
Er kommt in Europa, Eurasien, aber ebenso in Nordafrika, Nordamerika und neuerdings auch auf den britischen Inseln vor.

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Wie der Name schon sagt, ist das Lilienhähnchen auf Lilien spezialisiert, wobei es die schnöden Taglilien verschmäht. Es ist auf die schönen Zwiebelblumen spezialisiert. Er mag aber auch die Schachbrettblumen, sagt nicht nein bei einem Maiglöckchen oder Schnittlauch. Letzteres hat er in meinem Garten noch nicht entdeckt, denn es sind ja genug Lilien da. Allerdings hat er vorher allen Kaiserkronen den Garaus gemacht. Nicht eine hat hier geblüht.

Das Problem ist hier, dass dieses kleine Kerlchen äußerst vermehrungsfreudig ist. Bis zu drei Generationen können in einer Saison entstehen. Ein Weibchen legt hierfür bis zu 350 Eier ab, immer bis zu 8 unter ein Blatt. So sind die Larven dann gleich an Ort und Stelle.

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Während das erwachsene Tier mal ein Blatt anknabbert, frisst die Larve sich nach und nach an der ganzen Pflanze satt. Der Rest der Pflanze fault dann einfach weg. Ist die Larve soweit, dann zieht sie sich auf den Boden zurück und verpuppt sich.

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Die Larve hat einen ziemlich effektiven Schutzmechanismus. Sie umgibt sich mit einem Kotbeutel. 

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Das finden selbst Vögel widerlich und fressen sie daher nicht.
Auf dem nächsten Bild nochmal die Larve ohne Kotbeutel.

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Was kann man also tun?
Es hilft das Ansammeln der erwachsenen Käfer. Hierzu muss man wissen, dass sich die Käfer bei Gefahr auf den Boden fallen lassen und zwar auf den Rücken. So bleiben sie dann auch erst einmal liegen und sind kaum noch zu sehen. Wenn man sie also absammeln möchte, sollte man etwas unter das Blatt zum Auffangen bereit halten. Hier hilft zum Beispiel ein leerer Jogurtbecher. Kommt man dem Tier zu nahe, fällt es gleich in den Becher.
Will man die Larven absammeln, ist das ein ekelhaftes Gematsche, ein Stück Küchenrolle erleichtert die Arbeit ungemein.
Man kann die Larven aber auch einfach mit Wasser abspritzen. Fallen sie von ihrer Futterpflanze ab, finden sie nicht mehr zurück. Diese Methode finde ich deutlich angenehmer, weil sauberer.

Das Bestäuben der Blattunterseiten mit Algenkalk oder Gesteinsmehl soll auch helfen. Ich habe es noch nicht ausprobiert. Ebenso wenig habe ich probiert, Kaffeesatz um die Pflanze auf den Boden zu streuen. Bei Kaffeesatz bin ich ja vorsichtig geworden. Er wird ja auch von manchen als Allheilmittel gegen Schnecken gelobt. Das habe ich mal meinem Schwiegervater erzählt, der sofort begann, großzügig Kaffeesatz zu verteilen mit dem Erfolg, dass sich die Schnecken noch wohler fühlten und aktiver denn je waren.

Das Lilienhähnchen soll übrigens tatsächlich krähen, wenn man es in der geschlossen Hand leicht drückt. Das habe ich nicht hören können.

Habt Ihr das Lilienhähnchen schon krähen gehört?

Herzliche Grüße
Steffi





Montag, 4. Juni 2018

Frau Pratolina bei Kunst im Kiez


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Jedes Jahr veranstaltet der Förderverein des Bürgertreffpunkts im Bahnhof Lichterfelde-West in Berlin die Aktion Kunst im Kiez. In diversen ansässigen Geschäften stellen Künstler ihre Werke aus. In diesem Jahr ist Frau Pratolina auch dabei. 
In der Zeit vom 1.bis 30. Juni 2018 kann man meine Sitzkissen und Schlüsselanhänger im 

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Reformhaus Nourrisson
Gardeschützenweg 137
12203 Berlin

anschauen und auch erwerben.

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Am 09.Juni 2018 findet dann das Kunst und Krempel- Fest  in und um den Bahnhof Lichterfelde West  in der Zeit von 11.00  bis 17.00 Uhr statt.
Dort wird es unter anderem auch eine Tombola geben, zu der jeder Künstler etwas beisteuert. 
Der Eintritt ist frei.
Vielleicht sehen wir uns ja dort.

Herzliche Grüße

Steffi





Samstag, 2. Juni 2018

Wochenglück mit Waffeln

Ich bin ja nicht so für die sengende Hitze gemacht. Mein Kreislauf möchte dann in den Keller und wir haben gar keinen. Also lasse ich es ruhig angehen.

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Morgens kümmere ich mich zur Zeit als erstes um den Garten, sobald das Kind auf dem Schulweg ist. Nach gründlichem Wässern und einer kleinen Unkrautjätrunde, lege ich eine kleine Yogaeinheit ein. Auch Strolch ist zu dieser Zeit noch agiler und prüft gerne mal, ob ich mich bei der Meditationsübung stören lasse.

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Anschließend geht er schlafen. Eigentlich das beste, was man machen kann bei der Wärme. 

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Ich ziehe mich in den Garten auf die Hollywoodschaukel zurück. Die Nähmaschine zieht mich diese Woche nicht so an, daher ein wenig Arbeit am Laptop.

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Und wenn es zu heiss ist, muss Abkühlung her.

Und hier das Rezept für einen ganz schnellen Waffelteig (glutenfrei und histaminarm):

200 g glutenfreies Mehl
20 g Erdmandeln
100 g Zucker
3 Eier
125 g Butter
200 g Milch
1 TL Weinsteinbackpulver

Das Waffeleisen vorheizen. Alle Zutaten mit der Küchenmaschine verrühren und Waffeln backen.
Ich verdopple gerne die Zutaten und mache mehr Waffeln. Die übrigen friere ich portionsweise ein und packe sie bei Bedarf im gefrorenen Zustand in den Toaster. So hat man immer mal welche als Zwischenmahlzeit oder Kuchenersatz im Haus.
Für Menschen mit mehreren Unverträglichkeiten ist es besonders wichtig, zu bevorraten. So zumindest meine Erfahrung.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße

Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung.



Freitag, 1. Juni 2018

Die offenen Gärten

Ich war schon immer sehr neugierig, wie sich andere so einrichten oder auch ihren Garten gestaltet haben. In erster Linie geht es mir darum, Ideen für Neues zu bekommen. Leider wird einem immer mehr der Blick über den Gartenzaun verwehrt durch riesige Hecken oder Sichtschutzzäune. Da die Grundstücke immer kleiner werden, hat dies sicher auch ihre Berechtigung. Man muss einfach auf 300 qm so viel Privatsphäre wie möglich haben. Wir haben im letzten Jahr den Sichtschutz im Vorgarten bewusst entfernt, trotzdem bin ich froh, im hinteren Bereich ausreichend Sichtschutz zu haben. Aber ich schweife ab, denn es geht mir doch um den Blick über den Gartenzaun. Den habe ich mir am letzten Wochenende ermöglicht durch die Offenen Gärten. Ich finde, das ist eine tolle Sache. Es gibt Menschen, die sehr stolz auf ihr Werk sind und zeigen es gern. Und es gibt Gartenanfänger wie mich, die permanent auf Ideensuche sind. Quasi die perfekte Symbiose. 

Also haben wir uns auf den Weg gemacht und haben uns am letzten Wochenende ein paar Gärten angeschaut und ich bin sehr auf meine Kosten gekommen. 

So habe ich einige neue Ideen für mich mitgenommen, wie zum Beispiel den Bau eines solchen Sichtschutzes, der gleichzeitig als Insektenunterschlupf dienen kann. 

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In diesem Fall hat er die Arbeitsecke des Gartens verdeckt.

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Ich versuche gerade, mich zum Thema Insektenhotel schlau zu machen und lese immer wieder, was man alles auf gar keinen Fall falsch machen sollte. Vielleicht mache ich mir aber auch einfach zu viele Gedanken. Einfach machen. Dieses hier ist ziemlich ausgebucht.

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Wasser im Garten finde ich auch toll, aber einen größeren Teich wird es bei uns nicht geben. Da der Nachbar einen hat, ist für den Krötennachwuchs bei uns gesorgt. 

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Aber trotzdem kann man ja mal schauen.

Wer sich für solche Veranstaltungen interessiert, sollte ins Internet schauen. Die Bundesländer bzw. Landstriche organisieren da selbst. Oben habe ich die Offenen Gärten Berlin/ Brandenburg verlinkt.
Hier gibt es diverse Wochenenden, an denen man sich Gärten anschauen kann. Man zahlt einmalig drei Euro, die in die Organisation des ganzen fliessen. 

Es lohnt sich, vorher mit Hilfe des Programms ein paar Gärten herauszusuchen. Man sollte sich nicht zu viel auf einmal vornehmen. Es lohnt sich, nur wenige Gärten zu besuchen und sich ausreichend Zeit zu nehmen. Viele Teilnehmer bieten Kaffee und Kuchen an und man hat die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen.

Ich werde sicherlich noch weitere Gärten anschauen.

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.

Samstag, 26. Mai 2018

Wochenglück mit Sommerwetter

Sommerliche Temperaturen herrschen hier vor. Das ist natürlich wunderbar und ich habe diese Woche viel Zeit draussen verbracht. Man muss das ja ausnutzen.

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Am Sonntag habe ich auf dem Feld die Mohnblumen bewundert. Dieses Rot mit dem blauen Himmel im Hintergrund ist einfach wunderschön.

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Im Garten öffnete sich die erste Mohnblüte einen Tag später. Noch größer, ein noch satteres rot.
Ich staune jeden Tag.

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Das mich dieser kleine Trieb so glücklich macht, muss ich genauer erklären, denn das Bild ist natürlich wenig spektakulär. Aber er gehört zu einer der beiden Kletterrosen, die wir umsetzen mussten. Leider konnten wir sie nach dem Ausgraben nicht gleich wieder eingraben, da sie an eine bestimmte Stelle sollte, die aber noch nicht frei war. So lag die Wurzel fast zwei Wochen herum und ich hatte immer schon ein sehr schlechtes Gewissen. Sie hat beim Einbuddeln dann auch eine Extraportion Komposterde bekommen und wurde jeden Tag gründlich gewässert. Aber es hat doch ein Weilchen gedauert. Nach über drei Wochen zeigt sich nun ein erster Trieb und ich kann wieder auf wunderschöne rosa Blüten hoffen.

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Im Garten turnen seit bestimmt 10 Tagen eine ganze Spatzenfamilie herum. Lauter kleine Spatzen, die aufgeregt mit den Flügeln schlagen und ihre gestressten Eltern zum Füttern animieren wollen. Zwischendurch suchen sie sehr wohl schon selbst, aber es ist natürlich viel einfacher, sich füttern zu lassen. 

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Genäht habe ich auch so einiges. Wer mir auf Instagram folgt, hat in den letzten Wochen immer mal neue Sitzkissen gesehen, die allerdings nicht in den Dawanda-Shop wandern. Nächste Woche erzähle ich euch, was mit den Kissen passiert.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung.

Freitag, 25. Mai 2018

Das gelbe Beet

Im Mai habe ich hier beschrieben, wie wir unseren seitlichen Vorgarten neu gestaltet haben.
Nach dem Bau des Fahrradstellplatzes und der Umsetzung des Rosenbogens blieb noch die Gestaltung des Blumenbeetes übrig.
Trotz Fahrradplatz ist das Beet immer noch sehr groß, ca. 7 x 2 m. Unser Haus ist in einem cremefarbenen Ton gestrichen und daher sollte das Beet ein gelb blühendes Beet werden.
Außerdem befanden sich dort schon zwei Rosen, die gelb blühen. Sie stehen im vorderen Teil zum Weg hin.

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Im hinteren Bereich des Beetes habe ich vom Spalier aus erst eine Forsythie gepflanzt, die aus dem hinteren Garten stammte, dort aber den Rhododendron bedrängt hat. Da sie wenig blühte und sehr verschnitten war, habe ich sie radikal kurz geschnitten und sie schlägt wieder voll aus. Daneben steht Sonnenhut, ebenfalls eine geteilte Staude aus dem Bestand. Leider ist die Kornelkirsche, die dann folgt, nicht angewachsen und so werde ich sie durch unsere Strauchpfingstrose aus dem Vorgarten ersetzen. Nun kommt eine Taglilie, daneben steht meine Hamamelis. Daneben wiederholt sich der Sonnenhut und am Fahrradplatz angrenzend steht eine Azalee. Letztere stand auf dem jetzigen Fahrradplatz und musste nur um einen Meter nach links versetzt werden.

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In der vorderen Reihe stehen in den Ecken jeweils zwei Stiefmütterchen, die sich direkt auf der Auffahrt ausgesät haben, was ich persönlich sehr risikofreudig fand. Im gelben Beet sind sie besser aufgehoben. Auf beiden Seiten folgt dann eine kleine Buchskugel, die vorher in den Kübeln am Hauseingang überwintert haben. Mal sehen, ob der Zünsler sie verschont. Im letzten Jahr war er in der Nachbarschaft bereits sehr aktiv.
In der Mitte sollten eigentlich zwischenzeitlich drei Beetrosen stehen. Die dritte habe ich aber gemeinsam mit der Kornelkirsche gekauft und ratet mal: auch sie wächst nicht an. Dafür geben sich die anderen beiden dieses Jahr besonders viel Mühe. Zwischen die Rosen habe ich Frauenmantel gesetzt. Der darf sich dort breit machen.

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Als Bodendecker habe ich außerdem gelbes Steinkraut gepflanzt, denn es wird der Wärme dort gut trotzen können. 

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Ganz vorne im Beet breitet sich hoffentlich der Winterling aus und überall zwischengesetzt habe ich Narzissen,  gelben Allium und die gelbe Wildtulpe. 

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Am angrenzenden Spalier werde ich im Sommer Winterjasmin pflanzen, nachdem ich Omas Garten mal wieder besucht habe.
Bei ihrem letzten Besuch hat sie mir kleine Nachtkerzen mitgebracht. Sie hätte ich nun fast unterschlagen. Sie stehen auf beiden Seiten hinter den Stiefmütterchen.

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So habe ich fast immer etwas blühendes im Beet und werde davon begrüßt, sobald ich die Haustür aufmache. 
Und die dritte Rose kommt irgendwann noch, vielleicht probiere ich es mal mit Stecklingen von den anderen beiden.

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Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.