Samstag, 23. Februar 2019

Blick ins gelbe Beet

Im letzten Jahr haben wir das gelbe Beet angelegt. Mein Wunsch war, dass ich aus der Haustür trete und möglichst immer auf etwas gelb blühendes schaue. Dies ist mir fast gelungen. Wir hatten Ende Dezember bis Mitte Januar eine Pause. Aber seitdem blüht der Winterjasmin.

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Dadurch, dass er immer nur einige Blüten öffnet, ist er ein sehr ausdauernder Blüher und damit eine wahre Augenweide.

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Die Winterlinge habe ich jetzt neu gepflanzt, denn die vom letzten Jahr habe ich nicht mehr zu Gesicht bekommen.

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In den nächsten Tagen werden die Krokusse aufgehen. Darauf freue ich mich schon.

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Die Hamamelis braucht wohl noch ein paar Tage. Leider braucht bei uns immer alles etwas länger, denn wir haben im Garten eine flächig verlegte Erdwämeheizung. Dadurch ist der Boden um einiges kühler und die Blühzeiten verzögern sich.

Und ab hier kommt noch einmal das böse Wort Werbung, denn ich weise Euch im Folgenden auf eine Fernsehsendung und eine App hin:
Am Donnerstag Abend habe ich eine sehr interessante Dokumentation über Plastik gesehen. Hier kann man sie noch jetzt anschauen. In der anschließenden Sendung wurde thematisiert, dass die Industrie der Meinung ist, dass wir Verbraucher mit den Verpackungen so einverstanden sind, da wir sie kaufen.
Man muss also als Verbraucher darauf hinweisen, dass man dies so nicht möchte.

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Dies ist möglich über die App Replace Plastic. Sie ermöglicht das Einscannen eines Barcodes und schickt automatisch eine e-Mail an den Hersteller des jeweiligen Produktes mit der Aufforderung, weniger Plastik für die Verpackungen zu nutzen. Auf dem Bild seht ihr eine aktuelle Statistik. Das ganze braucht nicht länger als ein paar Sekunden, es geht eigentlich nicht einfacher. Die App ist kostenfrei im Appstore erhältlich.
Vielleicht möchtest Du auch ein paar unnötige Verpackungen melden?

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.

Mittwoch, 20. Februar 2019

DIY: Übertopf aus Tetrapak

Man kann auf dem benutzten Tetrapak Firmennamen erkennen, daher muss hier am Anfang einmal Werbung stehen. Ich wurde aber nicht hierfür bezahlt und es kann natürlich ein Tetrapak jeder beliebiger Firma genutzt werden. So viel mal vorneweg.

Normalerweise kaufen wir Milch zwischenzeitlich in Flaschen, aber das machen viele andere Menschen leider auch und daher sind die oft vergriffen und dann nehmen wir eben doch die aus dem Tetrapak. Bei den Unmengen an Müll, die immer so im gelben Sack landen, überlege ich immer wieder mal, was man vielleicht mit dem Müll noch anfangen kann. Und so bin ich bei Pinterest auf eine Idee gestossen, die ich Euch heute zeigen möchte. 

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Ich habe also einen handelsüblich Tetrapak für einen Liter Milch genommen.

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Das obere Drittel habe ich abgeschnitten.

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Anschließend wird das Material im oberen Bereich geknautscht und dadurch weicher gemacht. Dann entfernt man vorsichtig die äußerste Schicht, also die, auf der Schrift und so erkennbar sind.

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Hat man die Schicht erfolgreich entfernt, schlägt man den oberen Rand zwei Mal vorsichtig um. Man muss hier an den Ecken sehr vorsichtig sein, denn da reißt es gerne ein. Wenn man das Material aber vorher gut geknetet hat, ist es jetzt weicher und somit auch leichter zu bearbeiten.

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Diese Hülle paßt perfekt für die kleinen Hyazinthentöpfchen. Ich habe in den oberen Rand noch jeweils zwei Löcher mit der Lochzange gestanzt und habe ein Juteband daran befestigt, um das ganze im Fenster aufzuhängen.

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Das sah anfänglich sehr hübsch aus, aber als die Blüte groß genug war und sich ein wenig zur Sonne neigte.... Ich hatte schon vorher die Befürchtung und plötzlich schlug die Hyazinthe einen Kabolz (Kennt Ihr alle dieses Wort? Hier im Berliner Raum nennt man so einen Purzelbaum), fiel aus dem Topf und verteilte breitflächig Erde im ganzen Raum.
Nun weiß ich also, dass ich besser auf jeder Seite Löcher gestanzt und Schnur daran befestigt hätte. Man lernt aus seinen Fehlern!

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Trotzdem ist es eine schöne Verpackung für Hyazinthen, auch ohne Schnur. Ich habe eine Hyazinthe so bereits verschenkt. Man kann natürlich das ganze noch mit metallicfarbenen Stiften verschönern, aber mir gefällt es am liebsten ganz schlicht.
Wer keine Hyazinthen mag, kann auch eine kleine Vase mit Blumen reinstellen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbasteln!

Herzliche Grüße
Steffi





Samstag, 16. Februar 2019

Es summt und brummt

Der gestrige Tag hat mal ganz kurz die ganze Woche in den Schatten gestellt. Während morgens der Garten noch weiß vom Frost war, kam im Laufe des Vormittags die Sonne heraus. Als ich Mittags die Haustür öffnete, um kurz in den Garten zu gehen, summte und brummte es plötzlich um mich herum.

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Ich konnte es kaum glauben, aber die Sonne hatte die Bienen aufgeweckt.

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Viel blüht ja noch nicht im Garten, aber meine Christrosen stehen nach wie vor in voller Blüte. Ein Glück!

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Und da haben sie sich getummelt. Bis zu fünf Bienen auf einer Pflanze. Wenn man die Augen zugemacht hat, hat es sich wie Sommer angehört.

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Jetzt hoffe ich, dass wenigstens die Krokusse sich langsam erbarmen und den Bienen ein wenig Abwechslung bieten.

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Und was sonst so los war? Nichts, was so schön war, wie die Bienen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Winterglück.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Gartenarbeiten im Februar

Im letzten Jahr hatte ich um diese Zeit meinen Gartenplan erstellt. Ein großer Wunsch von mir war, ein Gewächshaus zu bauen. Einen perfekten Platz hatte ich hierfür bereits gefunden und in die Planung mit einbezogen. Im Herbst hatten wir uns mal in einem Baumarkt sehr kompetent beraten lassen. Da uns geraten wurde, uns beim zuständigen Bauamt zu informieren, ob man vielleicht eine Baugenehmigung benötigt, haben wir dies nun getan. Und siehe da, wir wurden durch ein Wirrwarr an gesetzlichen Vorgaben geführt, das schließlich ergab, dass wir das Gewächshaus an dieser Stelle des Gartens nicht bauen dürfen. Die eine Nachbarin meinte bereits vorher, ich solle lieber nicht nachfragen, denn das ergibt nur unschöne Ergebnisse. Sie hatte natürlich recht. Aber ich möchte kein Geld in Dinge stecken, die ich nachher eventuell wieder entfernen muss. Also gibt es kein Gewächshaus. Daraus resultierend sitze ich wieder vor meinem Gartenplan und plane nun statt des Gewächshauses, das auch die Funktion eines Sichtschutzes gehabt hätte, einen grünen Sichtschutz.
Das Gewächshaus sollte vornehmlich Tomaten und Gurken beherbergen. Hierfür suche ich einen neuen Standort im Garten. Es wird wohl auf Kübel am Schuppen hinauslaufen. Da können sie unter dem Dachüberstand halbwegs regengeschützt stehen.

Ein weiterer Teil meines Gartenplans beinhaltet die Umgestaltung des Terrassenbeetes. Hier kann ich mich noch nicht entscheiden, ob ich einen kleinen Teich integriere oder nicht. Ich informiere mich also über Teiche und über eine sinnvolle Bepflanzung.

Zwischenzeitlich habe ich mein Saatgut gesichtet. Hier habe ich euch schonmal meine Kiste gezeigt, in der ich es aufbewahre. Allerdings neige ich dazu, den Überblick zu verlieren und habe aus diesem Grund in den letzten Wochen eine Tabelle im Rechner erstellt, in der ich mein gesamtes Saatgut alphabetisch sortiert eingegeben habe und zusätzlich Aussaatzeiten, Standort und Erntezeit vermerkt habe. Ich kann das wirklich nur empfehlen. Es wird einem plötzlich sehr deutlich, wie viele Tüten Chilisamen man hat und dass einem die Physalis völlig fehlt, obwohl man gerade vorhatte, sie als erstes vorzuziehen. Ich denke, dass wird mich ein wenig disziplinieren, was das Kaufen von Saatgut angeht.
Fehlendes Saatgut habe ich zwischenzeitlich auch nachgekauft.


Die ersten Anzuchtöpfchen stehen bereits. Ich habe zunächst nur die Physalis gesät, die am Wohnzimmerfenster steht. Draussen stehen im Minifrühbeet zwei Schalen mit Akelei und Tränendem Herz. Dies sind Kaltkeimer, benötigen also einen Kältereiz, bevor sie keimen.

Nun ist es in den letzten Tagen mild geworden. Es ist Zeit, die Bäume und Büsche zu beschneiden. Ich hatte einiges schon an den warmen Tagen im Januar gemacht, aber der Pflaumenbaum fehlt noch und unsere Zierweide, die im letzten Jahr wieder um gut einen Meter gewachsen ist. Die Rispenhortensie habe ich schon beschnitten. Sie braucht im Gegensatz zur Bauernhortensie einen Schnitt, um stärker zu blühen. 

Da ich für meine Hochbeete keinen Frühbeetaufsatz habe, mache ich hier noch nichts weiter. 


Ernten kann ich zur Zeit den Portulak. Er hat sich im letzten Jahr offensichtlich überall wild ausgesät. So ernte ich ihn nicht aus dem Hochbeet, sondern im Beerenbeet und im Rasen.


Auch der Feldsalat ist wieder aufgetaut und man kann schon erste Blättchen ernten.


Die Blumenbeete lasse ich noch in Ruhe, denn ich denke, dass es nochmal kälter wird und schiebe das auf den März.

Einen geeigneten Platz für einen Nistkasten habe ich in meinem Garten bisher nicht gefunden. Daher habe ich auch noch keinen gekauft. Da hier Marder, Waschbär und Katzen unterwegs sind, tue ich mich sehr schwer mit einem geeigneten Platz.

Was machen Eure Gärten? Seid Ihr schon fleissig?

Herzliche Grüße
Steffi



Samstag, 9. Februar 2019

Schafgarbe im Winter


 Es ist milder geworden und das lädt ein, doch mal im Garten zu schauen, was so los ist.

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Ist es nicht immer wieder schön, wenn man völlig unerwartet etwas Blühendes findet? Ich habe diese Woche eine blühende Schafgarbe entdeckt.

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Der Teenie hat eine Woche Ferien und ist prompt krank geworden. Wen wunderts, denn der Gatte hatte letzte Woche genau das gleiche. Ich weigere mich, irgendwelche Krankheitskeime entgegen zu nehmen und hoffe nach wie vor, dass dies so bleibt.
Trotzdem haben wir unsere Tickets für die Harry Potter-Ausstellung im Filmpark Babelsberg eingelöst, denn an dem Tag ging es dem Teenie schon ein wenig besser. Die Ausstellung ist für Fans auf jeden Fall sehr sehenswert. Wer möchte schließlich nicht mal eine Alraune aus der Erde ziehen und sehen, was passiert?

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Einige Kostüme kann man auch bewundern. Sie sind wundervoll gearbeitet.

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Und meinen Freund Dobby habe ich auch treffen können.

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Wieso Harry Potter allerdings einen Briefkasten braucht, weiß ich nicht. Ich dachte, in Hogwarts wird der Postverkehr mit Eulen geregelt.

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Sonst habe ich diese Woche weiter aufgeräumt, mich bei Kleiderkreisel angemeldet und aussortierte Teile dort eingestellt.

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Schon vor einem Jahr habe ich meine Shirts nach dem System von Marie Kondo zusammengelegt. Dies hat sich bewährt. Also habe ich jetzt alle Schubladen so umstrukturiert und nach dem Aussortieren brauche ich jetzt zwei Schubläden weniger, die ich an den Gatten abgetreten habe.

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So fülle ich jetzt die Hälfte der Kleiderstange und vier Schubläden. Ich habe einen besseren Überblick und bin zufrieden mit diesem Ergebnis.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Fräulein Ordnung und Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.








Samstag, 2. Februar 2019

Neue Impulse für meinen Kleiderschrank

Werbung, unbezahlt
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Diesen Sonnenaufgang habe ich am Mittwoch bewundern dürfen, als ich zu meinem Yogakurs gelaufen bin. So viele Farben auf einmal. Und so war ich gleich wieder im Thema. Denn diese Woche habe ich mich sehr intensiv mit meinen Farben auseinandergesetzt. Ich habe an der Farbimpuls- Challenge von Elke teilgenommen. Elke ist die Begründerin der Nähcamps, die seit einigen Jahren übers Jahr verteilt in unterschiedlichen Städten stattfinden. Ich habe bisher an keinem teilgenommen, da ich eher selten etwas für mich nähe. Aber ich verfolge seit einiger Zeit ihren Blog und höre gerne ihre Podcastfolgen, die sich mit dem Thema "Näh Deinen Stil" befassen. 
Jeden Tag in dieser Woche gab es eine kleine Aufgabe, die dafür sorgte, dass man sich mit verschieden Themen auseinander setzte. So ging es am ersten Tag darum, zu erfassen, welche Farben im eigenen Kleiderschrank vorhanden sind.  Wir haben uns damit befasst, wie hell bzw. dunkel unsere Kleidung sein darf, wie knallig  und wie warm oder kalt die Farben sein dürfen.
Das waren sehr spannende Fragen. Einiges fiel mir leicht, anderes schwer.

Warum habe ich das gemacht?

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr hat mit meinem Konsumverhalten zu tun. Da gehört der Einkauf im Supermarkt genauso dazu wie der Klamotteneinkauf. Ich möchte nicht wissen, wie oft ich in meinem Leben schon Kleidung gekauft habe, sie in meinen Schrank gehängt habe und wenig bis gar nicht getragen habe.

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Letztlich habe ich wohl noch nie so viele Bilder von mir selbst gemacht.

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Und habe mir wohl auch noch nie im Leben so intensiv selbst in die Augen geschaut.

Und hat es mir was gebracht?

Auf jeden Fall. Ich habe mich sehr intensiv mit meinem Kleiderschrank auseinander gesetzt. Festgestellt habe ich, dass ich oft zu emotional einkaufen gehe. In der Vergangenheit habe ich mich  von Modeerscheinungen leiten lassen. So zum Beispiel der beigefarbene Trenchcoat, den einfach jede Frau im Kleiderschrank haben sollte, der mich aber total blass macht. Und deswegen war er in den letzten Jahren auch nur noch im Kleiderschrank. Jetzt habe ich ihn befreit. Mal sehen, ob ich eine neue Besitzerin für ihn finden kann (Größe S, falls jemand Interesse hat. Ich schicke gerne Bilder).
Ich habe auch festgestellt, dass mir einige Sachen gar nicht richtig passen. So habe ich zwei Hosen in dieser Woche gekürzt, denn zu lange Hosen sehen mindestens genauso blöd aus wie zu kurze. 

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Dies ist eines der wenigen selbst gemachten Kleidungsstücke in meinem Schrank. Im letzten Sommer genäht, verbrachte es seine Zeit seitdem an der Kleiderstange. Es hatte nämlich ein senfgelbes Bündchen und eine senfgelbe Taillenpasse. Was hatte ich mir nur bei senfgelb gedacht? Da ich noch Stoffreste hatte, habe ich das Kleid entsprechend geändert und siehe da, es wirkt völlig anders. 
Mal sehen, ob es im Frühjahr den Weg aus dem Schrank findet.

Manchmal macht es einfach Sinn, sich mal mit einem Thema ein wenig mehr zu befassen. Und wenn sich alles ein wenig gesetzt hat, werde ich vielleicht einmal eine Farbberatung bei Elke ausprobieren, denn ich habe das Glück, dass sie bei mir ganz um die Ecke wohnt. Und bisher erscheint mir mein Farbschema erst einmal ein wenig eingeschränkt.

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Strolch hat sich derweil nicht viele Gedanken um seine Garderobe gemacht. Er trägt einfach wie immer seinen stark kontrastreichen Pelz. Durch die weißen Akzente wirkt er schlanker und hat größere Augen, was ihn für Fressfeinde vielleicht uninteressanter machen würde und manch  eine Frau neidisch werden läßt.

So ist diese Woche mein Glück, ein wenig klarer zu sehen und mehr Ordnung im Kleiderschrank zu haben. Ein sehr persönlicher Post mit ungewohnt vielen Bildern von mir. Ihr werdet es mir hoffentlich verzeihen!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

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Dienstag, 29. Januar 2019

DIY: Spülschwämme aus Stoffresten nähen

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Ich nutze einige Schwämme zum sauber machen. Einer zum Abwaschen, einer für die sanitären Anlagen, einer für den Kaninchenkäfig. 
Nutzt man sie eine Zeit lang intensiv und wäscht sie vielleicht noch zwischendurch, halten sie nicht sonderlich lange und landen im Müll. Auf der anderen Seite stapeln sich im Nähzimmer diese kleinen Stoffreste, die man nicht wegwerfen mag, weil man sie vielleicht noch gebrauchen kann. So kam ich auf die Idee, Schwämme selbst zu nähen. Da es sich für mich bewährt hat, möchte ich Euch heute zeigen, wie ich sie gemacht habe.

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Wenn ich etwas immer wieder nähen möchte, fertige ich mir eine Schablone aus festem Papier oder Karton an. Hier habe ich die Kartonage benutzt, die ein neu gekauftes Hemd verstärkte. Die Schablone ist 10 cm breit und 12 cm lang, eine Nahtzugabe von etwa 1 cm auf jeder Seite ist mit eingerechnet.

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Für einen Schwamm benötigt man
- einen Oberstoff, hier habe ich ein Stück robuste Baumwolle genommen
- einen Stoff für die Unterseite,  ich habe ein Stück Frottee von einem alten Handtuch genutzt
- ein Stück Volumenvlies, möglichst dick ( ist kein Volumenvlies da, kann man den Schwamm nach dem Wenden auch mit Füllwatte füllen).
- einen Rest Webband oder Kordel (ca. 8 cm).

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Nach der Schablone auf 10 x 12 cm geschnitten, werden die Stoffe rechts auf rechts zusammen und dann auf das Stück Volumenvlies gelegt. Zwischen die beiden Stoffe wird an einer Ecke das Band als Schlaufe eingelegt, so dass die beiden Enden herausschauen. Nun wird rundherum klappkantig abgesteppt, wobei an einer breiten Seite eine Wendeöffnung bleibt.

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Mit einer Schere werden nun die Kanten und Ecken gekürzt ohne die Naht zu beschädigen.
Anschließend wird durch die Wendeöffnung gewendet. Nun wird wieder rundherum klappkantig abgesteppt und dabei die Wendeöffnung geschlossen.

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Ich habe vor dem Nähen die Schwämme noch für ihren künftigen Bestimmungsort durch einen Plott gekennzeichnet, damit es hier nicht zu Verwechslungen kommen kann.

Die Schwämme sind bei mir schon eine Weile in Gebrauch und wurden mehrfach bei 60 Grad gewaschen und im Trockner getrocknet. In der Küche habe ich zusätzlich für ganz schlimme Verkrustungen Topfkratzer* in Gebrauch und eine Spülbürste*. 

Viel Spaß beim Nachnähen!

Herzliche Grüße

Steffi

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