Samstag, 27. Januar 2018

Wochenglück mit neuer Vase

Jeden Samstag zeige ich Bilder von glücklichen Momenten der vergangenen Woche.
Die Idee stammt von Fräulein Ordnung.

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Diese Woche habe ich mir ein Geschenk gemacht und habe mir eine neue Blumenvase gekauft. Sie stand schon seit gut einem Jahr auf meiner Wunschliste und ich finde sie sehr schön.

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Diese Woche habe ich es endlich geschafft, mal zu meinem Yogakurs zu laufen und wurde auf dem Rückweg mit Sonnenschein belohnt.

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Ein schöner Auftrag: eine Wickelunterlage für unterwegs und eine U-Hefthülle. Die Hülle ist noch nicht fertig, denn da soll noch ein Name drauf. Den wissen wir aber noch nicht, denn das Baby lässt noch ein wenig auf sich warten.
In meinem Dawanda-Shop gibt es übrigens noch bis zum 29.01.18 15% auf alle Artikel. 
Schaut gerne vorbei!

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Schon wieder ein Bild, dass ich beim spazieren gehen gemacht habe. Ich versuche, möglichst viel zu Fuß zu erledigen. Das tut mir sehr gut.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi



Donnerstag, 25. Januar 2018

Gartenglück: Den Augenblick geniessen

Hat man einen Garten, fängt man fast automatisch an, dem Wetter noch mehr Beachtung zu schenken. Man schaut argwöhnisch aus dem Fenster und entwickelt so die eine oder andere Angst.  Ist es nicht zu warm? Regnet es zu viel? Wird ein später Frost die zarten Blüten zerstören? Jede Menge schlechte Erfahrung zeigt, dass die Ängste durchaus ihre Berechtigung haben.
Ich habe diese Woche wieder Mücken im Garten tanzen sehen. Im Januar! Es waren im letzten Sommer schon so unglaublich viele, was wird mich nach einem milden Winter erwarten? 

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Ist euch schon mal aufgefallen, dass Ängste immer mit Ereignissen zu tun haben, die in der Zukunft liegen und auch nur eventuell stattfinden?
Aus diesem Grund habe ich mich, als ich die Mücken sah, entschieden, mein Augenmerk auf die Gegenwart zu lenken. Ich weiß schließlich nicht, was noch passieren wird. 
Also habe ich das milde Wetter genossen und habe meine Schneeglöckchen bewundert, die sich jetzt entschieden haben, sich in voller Pracht zu zeigen. So wird man augenblicklich gelassener.

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Die Christrosen stehen nach wie vor in voller Blüte.

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Und mögliche späte Frostschäden betrauere ich, wenn sie da sind.

Ich wünsche Euch schöne Gartenmomente im Hier und Jetzt!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Unser Haus: Wohnzimmer

In meiner kleinen Hausführung zeige ich euch heute das Wohnzimmer. Als wir unser Haus das erste Mal besichtigt haben, habe ich mich sofort in diesen Raum verliebt, obwohl er nicht nach meinem Geschmack eingerichtet war. Mir persönlich war er zu voll und die unterschiedlichen Tapeten haben es unruhig wirken lassen. 
Die beiden ersten Bilder habe ich nach der Hausübernahme gemacht. 


Einen Tag später fanden wir unter dieser grünen, wasserdichten Tapete einen alten Schimmelschaden. Das war zunächst ein ganz schöner Schock. Aber eine Gutachterin konnte uns sehr schnell wieder beruhigen. Allerdings mußte nun mehr gemacht werden, als eigentlich vorgesehen.


Wir entschieden, dass die gesamte Tapete aus dem Raum entfernt werden soll, ebenso der der Putz an der Stelle, wo der alte Schimmel war. Anschließend wurden die Wände verputzt und nur gestrichen. 
Ich wollte weiße Wände, schon um einen Kontrast zum dunklen Boden zu haben und sie sollten atmen können.


Unsere Möbel haben in das Zimmer gepasst, als hätten wir sie für diesen Raum angeschafft. 


Wir haben uns für neue Lampen entschieden, da mir eine bessere Ausleuchtung wichtig war, um überall gut lesen zu können. Ich wollte auch hier einen einheitlichen Look und habe mich für die selbe Lampe in unterschiedlichen Varianten entschieden.


Für unseren Essbereich haben wir neue Stühle angeschafft. Das Kind wollte seit einer Weile schon nicht mehr auf dem TrippTrapp sitzen und unsere anderen Stühle haben wir in den Garten gestellt, wo sie sehr gut hinpassen. Erstaunlicherweise sah der Tisch dadurch auch ganz anders aus. Er wirkte früher eher klobig und ich hatte schon über einen neuen nachgedacht. Jetzt bin ich wieder sehr glücklich damit.
Während ich in unserer alten Wohnung viele unterschiedliche Bilder an den Wänden hatte, habe ich mich hier bewußt nur für schwarz-weiße Bilder entschieden. 

Ich will euch nicht die einzig bunte Ecke in diesem Raum vorenthalten. Diese Regale beherbergen Bürokram, Spiele, Fotoalben, Bücher und Dekokram. Hier versuche ich nach und nach mehr Ruhe und Ordnung reinzubringen. Aber das ist ein Prozeß, der noch ein wenig dauert, denn ich habe es im Sommer dem Garten zu liebe in die Wintermonate verschoben. Gerade haben wir uns durch unsere Ordner gearbeitet, denn wir heben eindeutig zu viel Papier auf. Die Ordner möchte ich einheitlicher gestalten. Vor allem sollen es weniger Ordner werden.


Meine Bücher habe ich bereits sehr reduziert. Hier sortiere ich regelmäßig aus, es kommen aber auch immer wieder welche dazu. Romane lese ich allerdings nur noch auf meinem Kindl *. Das spart sehr viel Platz und ich finde es komfortabler. Während ich früher immer zu den Menschen gehörte, die ein echtes Buch in den Händen halten wollten, bin ich heute froh, nicht mehr ein Buch in der Handtasche zu haben oder auf Reisen für die Familie eine Tasche nur für Bücher dabei zu haben.
Bei Sachbüchern habe ich aber nach wie vor lieber ein echtes Buch in der Hand.

Gibt es bei euch auch noch Ecken, die ihr verändern wollt?
Interessiert euch die Veränderung in meinem unordentlichen Wohnzimmerregal? 

Herzliche Grüße
Steffi

*Hier handelt es sich um einen Affiliate-Link, der direkt zu Amazon führt. Das Anklicken kostet kein Geld.

Samstag, 20. Januar 2018

Wochenglück mit Harmonie

Jeden Samstag zeige ich Bilder von glücklichen Momenten der vergangenen Woche.
Die Idee stammt von Fräulein Ordnung.

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Blumen in einer sehr grauen Woche machen doch immer glücklich.

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In jeder Beziehung gibt es mal Probleme. Ihre Hormone brachten Susi kurzfristig beziehungstechnisch an ihre Grenzen. Offensichtlich wollte sie Strolch einfach nicht mehr in ihrer Nähe haben. Erst hat er ihre Zickereien stoisch hingenommen, aber irgendwann war auch bei ihm eine Grenze erreicht und sie kämpften die Sache durch. Ich bin froh, dass die beiden sich jetzt wieder sehr mögen.

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Diese Woche war mir eigentlich fast immer kalt. Daher haben mich diese Woche diese Teesorten sehr glücklich gemacht.

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Frische Luft brauche ich um einen klaren Kopf zu bekommen. Und wenn es danach Tee gibt, wird einem ja auch wieder warm.

Habt ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße

Steffi

Freitag, 19. Januar 2018

Kurzes Schneeglück im Garten

Was für ein wechselhaftes Wetter! Wir haben hier im Moment jede Art von Wetter anzubieten. Ob wärmer, kälter, Sonne, Regen oder Schnee. Man kann stündlich hinausschauen und es sieht plötzlich anders aus.


Vor dem Schnee fegen habe ich ein erst einmal ein paar Bilder gemacht, denn der Schnee bleibt meist nicht liegen.


Die arme Eule wurde schneeblind.


Die ersten Schneeglöckchen haben das weitere Wachstum erst einmal vorsichtshalber eingestellt. Man weiß ja nicht, wie es weitergeht.


Die Christrose scheint allerdings sehr stolz auf ihr weisses Häubchen zu sein.


Weiter oben taut es schon leicht an.


Bisher war es nicht kalt genug, um den Thymian in Schwierigkeiten zu bringen. Schnee beeindruckt ihn wenig.


Die Taube scheint bei der Futtersuche leichte Koordinationsprobleme zu haben.

Winterliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.



Mittwoch, 17. Januar 2018

Mein Nähzimmer und acht Tipps für mehr Ordnung im Arbeitsbereich

Während ich im Sommer viele Bilder aus unserem Garten gezeigt habe, will ich nun nach und nach auch mal ein paar Bilder unseres Hauses zeigen. 

Heute möchte ich Euch mein Arbeitszimmer- bzw. Nähzimmer zeigen. Mein Nähzimmer ist klein. Ich habe ca. 12 Quadratmeter mit einer ordentlichen Dachschräge. 
Als wir das Haus übernommen haben, hatte das Zimmer großflächig Kork an den Wänden und es war ein blauer Teppichboden verlegt. Am Fenster war ein gelbes Plissee. 
Hier zwei Vorher- Bilder:



Der Boden und die Korkplatten liessen den Raum noch kleiner wirken. Daher musste beides raus. 
Ich habe mich in allen Räumen im Obergeschoss für ein helles Laminat in Eiche geweißt entschieden. Die Wände wurden alle weiß gestrichen. Dies lässt die Räume heller und größer erscheinen.


Früher habe ich auf dem Fussboden zugeschnitten. Jetzt wollte ich meinem Rücken zuliebe einen Zuschneidetisch. Da ich nicht viel Platz habe, habe ich mit hier für einen Tisch zum Ausklappen entschieden. Diesen kann ich auch zum Fotografieren nutzen. 


Ausgeklappt mit Zuschneidematte ragt der Tisch in den Raum rein. Brauche ich ihn nicht mehr, wird er wieder eingeklappt. Für mich eine sinnvolle Lösung.


Direkt angrenzend habe ich meinen Arbeitsbereich zum Nähen und Schreiben. Ich hatte Glück, dass meine Arbeitsplatte genau in den Raum reingepasst hat, daher musste ich nicht in eine neue investieren. In den zwei Schränken darunter befindet sich alles, was ich zum Nähen benötige. In dem Regal darüber befinden sich Dinge, die ich schön finde und mich inspirieren sollen, außerdem hängen darunter meine Scheren. Das Plissee habe ich gegen ein helleres ausgetauscht. Ich habe aus optischen Gründen für alle Fenster, für die ich ein Plissee wollte, die gleiche Farbe genommen. So sieht es von aussen einheitlicher aus.


In diesem Unterschrank befinden sich meine Stoffe. Auf der klinken Seite sind die großen Stücke, rechts die kleinen Stücke nach Farben sortiert, die ich für Applikationen nutze. Gerade die rechte Seite ist oft sehr chaotisch. In den Ordnern befinden sich meine Schnittmuster, Applikationsvorlagen, wichtige Gebrauchsanweisungen und Kataloge. Dies will ich noch ein wenig vereinheitlichen durch neue Schilder. Einer der Ordner muss auch noch weiss gestrichen werden. Auf dem Regalbrett steht mein Lautsprecher und mein Plotter. Die Pinnwand darüber habe ich selbst gemacht.


Der Sessel ist ausklappbar und ist somit auch ein Gästebett. Das Regal dahinter ist quasi mein Dawandashop. Hier bewahre ich die fertig genähten Sachen und Versandkartons auf. Oben drauf steht meine Transferpresse.


In dieser Kommode befinden sich Sachen zum Basteln, das Plotterzubehör, Kamera- und Computerzubehör.

Die meisten meiner Möbel im Arbeitszimmer sind vom Möbelschweden. Die Arbeitsplatte war allerdings in der Größe günstiger im Baumarkt. Die Kommode stand früher im Wohnzimmer und hat keinen anderen Platz im Haus gefunden. Den Sessel habe ich extra für das Zimmer gekauft. Allerdings ist er als Liegefläche derart unbequem, dass ich ihn nicht empfehlen kann. Langfristig werde ich mich hier nach einer besseren Lösung umschauen müssen.

Wenn ich nähe, kann dieses Zimmer natürlich zeitweilig mal ganz anders aussehen. Daher habe ich euch mal meine Tipps für mehr Ordnung im Nähzimmer aufgeschrieben.

Acht Tipps für Ordnung im Nähzimmer:

1. Regelmäßig ausmisten. 

Zwei Mal im Jahr gehe ich durch alle Schränke und Schubladen, nehme alles heraus, wische die Schränke aus und hinterfrage jedes Teil, das wieder in den Schrank kommt. Brauche ich das wirklich noch? Gerade Bastel- und Handarbeitssachen finden immer Abnehmer. Vor allem Kitas, Horte oder Kirchengemeinden könne so etwas immer gebrauchen.

2. Nicht zu viele Projekte auf einmal.

Fängt man zu viel auf einmal an, bringt man es selten zu Ende. Ich versuche, immer nur ein Projekt auf einmal zu haben, denn sonst wird der Arbeitsplatz schnell chaotisch. Bei mehreren bietet es sich an, stapelbare, flache Kisten zu nutzen. 

3. Nach jedem fertig gestellten Projekt aufräumen. 

Das mache ich immer. So weiß ich auch immer, wo ich was finde.

4. Das Arbeitszimmer nicht als Abstellraum nutzen.

Ich bügel in meinem Arbeitszimmer auch die Wäsche, denn ich möchte nicht das Bügelbrett durch das Haus schleppen. Die Wäsche lege ich aber nur in das Arbeitszimmer, wenn ich weiß, dass ich auch an diesem Tag noch bügeln werde. Sonst entsteht schnell Chaos, weil man anfängt, alles mögliche dazu zu legen, wo man nicht weiß, wo es hin soll.

5. Nicht so viele Schnäppchen kaufen.

Gerade bei Stoffen ist das ein großes Problem. Man kann ja eigentlich alles gebrauchen. Aber man gibt dadurch meist mehr Geld aus, als wenn man nur für aktuelle Projekte kauft. Außerdem braucht ein großes Stofflager eine Menge Platz. 

6. Nicht so viele Geschenke annehmen.

Wenn Du anfängst zu nähen, ist dies oft der Startschuss für andere, bei sich aufzuräumen. Von der alten Jacke über die alte Tischdecke bekommt man vieles angeboten, was sich noch vernähen ließe. Wenn man nicht ablehnen kann, sollte man hier auch ganz rigoros wieder aussortieren. 

7. Reduziere die Dekoration.

Man sollte sich zwar von schönen, inspirierenden Dingen umgeben, aber auch hier sollte man sich immer wieder mal fragen, ob es einem wirklich noch wichtig ist.

8. Fang nicht an, auszulagern.

Werden die Stoffe zu viel, ist es vielleicht an der Zeit, auszusortieren. Wenn man anfängt, die Stoffe in den Keller oder Dachboden auszulagern, sollte man bedenken, dass Stoffe nicht besser werden, je älter sie werden. Man neigt auch dazu, sie zu vergessen.


Vielleicht habt ihr ja ein wenig Inspiration gefunden!
Herzliche Grüße
Steffi








Samstag, 13. Januar 2018

Wochenglück mit Frischluft und Yoga

Jeden Samstag zeige ich Bilder von glücklichen Momenten der vergangenen Woche.
Die Idee stammt von Fräulein Ordnung.

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Einige Spaziergänge diese Woche mit dem Gatten- das macht mich sehr glücklich.

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Frühblüher gehören ganz klar in die Kategorie Glücklichmacher.

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Ein wenig Sorgen haben wir uns um Susi gemacht. Sie war in der letzten Zeit recht unausgeglichen. Als sie Mitte der Woche in den Nestbau überging, wußten wir, es ist eine Scheinträchtigkeit und damit einfach nur ein kleiner Hormonschub. Nächste Woche wird sie hoffentlich wieder ein wenig gelassener sein. Die Aussicht auf Besserung kann einen sehr glücklich machen.

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Meine allererste Yogastunde hatte ich diese Woche. Ich hatte ein wenig Bedenken wegen meines Rückens, aber es ging gut und es hat mir großen Spaß gemacht.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Steffi

Sonntag, 7. Januar 2018

Die Stunde der Wintervögel

An diesem Wochenende findet wieder die Stunde der Wintervögel statt.
Nachdem ich gestern irgendwie nicht die Zeit dafür fand, habe ich heute Vormittag meinen Beobachtungsposten bezogen und habe eine Stunde lang unsere Futterstelle beobachtet. Und es war erstaunlich viel los.

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Leider habe ich anfänglich vergessen, mein Handy dazu zu legen, daher habe ich keine Fotos gemacht. Aber ich sollte ja auch zählen und nicht fotografieren. Gleich zu Beginn waren die Spatzen da. Es handelt sich um Hausspatzen- immer in einer Gruppe unterwegs, immer lärmend, immer in Bewegung, immer dabei, die Meisen zu verjagen. Sie zu zählen ist recht schwer. Ich habe acht gezählt, einer fehlt zunächst. Warum ich das weiß? Nun, wir haben einen weiblichen Hausspatz, der mir seit dem Sommer regelmäßig das Herz bricht, denn ihr rechtes Bein steht rechtwinkelig vom Körper ab. Man sieht, wie dieses kleine Ding doppelt so viel Kraft verbraucht, wie andere, um halbwegs normal leben zu können. Aber es ist genauso häufig da, um sich Futter zu holen, wie die anderen und scheint in die Gruppe integriert.
Ganz anders als bei den Amseln. Vier Stück frequentieren heute den Futterplatz, die fünfte fehlt. Sie kommt nur selten und wird von den anderen Amseln sofort verjagt. Sie hat eine Art Pigmentstörung, ihr Kopf hat rechtsseitig weiße Federn, die in ihrem schwarzen Gefieder seh hervorstechen. Die anderen Amseln scheinen ihre Andersartigkeit nicht akzeptieren zu können.
Nun kommen wieder die Meisen. Wir haben Blau-, Kohl-, Weiden-, Hauben- und Schwanzmeisen. Blau- und Kohlmeisen sind eindeutig am häufigsten da. Die Schwanzmeisen erscheinen eher selten, aber immer zu fünft. sie sind die einzigen, die es schaffen, alle gemeinsam am Meisenknödel zu hängen. 
Während der Grünspecht heute nur kurz mal auf dem Zaun herüberschaut, liebt der Buntspecht das große Futterhaus und hat es sogar schon geschafft, sich auch mal an den Meisenknödel zu hängen. Der Grünspecht belüftet in der Regel lieber den Rasen, in den er Löcher klopft, um Ameisen zu finden.
Immer wieder gibt es Pausen, in denen kein Vogel da zu sein scheint. Das ist die Chance des eher zurückhaltenden Rotkehlchens, das diese gleich nutzt und ein paar Haferflocken frisst. Dann ist auch dies verschwunden. Warum es plötzlich so still ist, erklärt sich umgehend, denn die Nebelkrähen überfliegen den Garten, gleich darauf die Elstern.  
Langsam kommt wieder Leben in den Garten, die Vorhut der Spatzen erscheint, gleich darauf der kleine Schwarm, der plötzlich viel größer erscheint. Da sehen aber einige anders aus, eher grün. Ich kann sie als Grünfinken identifizieren. Am Boden sehr unscheinbar sitzen Buchfinken. Gerade die Weibchen kann man im Beet kaum sehen. Am Futterhaus gesellt sich noch etwas anderes dazu, ein Distelfink. Wow, den habe ich noch nie gesehen! Vielleicht sollte ich doch öfter mal genauer hinschauen. nun hat der Kernbeisser seinen Auftritt. Er landet am Futterhaus, dass sich augenblicklich leert. Er sieht mit diesem großen Schnabel auch ein wenig brutal aus. Er schaut zu mir rüber, als wollte er sagen: "Du kannst auf mich zählen!" Sonst kommt er nämlich nur sehr sporadisch. 
Nachdem auch noch der Eichelhäher vorbeischaut und in den Blumenbeeten nach versteckten Schätzen sucht (Ich glaube er versteckt so einiges und kann sich hinterher nicht mehr erinnern. Den ganzen Sommer über habe ich mich gewundert über lauter kleine Eichen im Garten).
Der Zaunkönig traut sich nicht näher ran heute. Ich hoffe er nimmt das kleine Häuschen an, dass ich ihm aufgehangen habe.
Der Kleiber traut sich auch nicht näher ran. 
Meine Stunde geht zu Ende, allerdings verlängere ich sie um ein paar Minuten, denn die Ringeltauben stapfen unbeholfen den Weg entlang. Warum nehmen sie nur immer erst den Weg, um dann direkt an der Terrasse ins Blumenbeet zu watscheln? Eine der Elstern hat das im Sommer auch immer so gemacht.

Nehmt ihr auch teil an der Zählung? Wenn ihr wollt, könnt ihr das heute noch tun. Je mehr Leute mitmachen, desto realistischer werden die Zahlen.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag!
Herzliche Grüße
Steffi

Samstag, 6. Januar 2018

Wochenglück mit Frühblühern

Jeden Samstag zeige ich Bilder von glücklichen Momenten der vergangenen Woche.
Die Idee stammt von Fräulein Ordnung.

Zum Jahresende gibt es bei mir schon ein kleines Ritual. Ich bastel meinen Flowkalender aus der letzten Ausgabe des Jahres zusammen.

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Dieser kleine Kalender begleitet mich das ganze Jahr über und ich mag ihn sehr.

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Wie habt ihr Silvester verbracht? Ehrlich gesagt, bin ich immer froh, wenn es vorbei ist. Ich mag nämlich die Knallerei nicht. Daher war ich sehr froh, dass das Kind in diesem Jahr zu ersten Mal gesagt hat, dass es kein Feuerwerk möchte. Wir spenden das Geld, dass wir für Feuerwerk sonst ausgegeben haben an eine gemeinnützige Organisation. Mich hat das sehr stolz und glücklich gemacht.

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Meine Barbarazweige haben dann Neujahr angefangen zu blühen- ein wenig spät, aber immerhin.
Da die Ferien bei uns leider schon Mitte der Woche vorbei waren, habe ich auch da schon die ganze Weihnachtsdeko weggeräumt. Ich finde es zwar immer schade, dass die Ferien nicht mehr bis zu den Heiligen Drei Königen gehen, aber ich mag auch jedes Jahr das Gefühl von Schlichtheit und Klarheit, die das Wegräumen der Weihnachtssachen mit sich bringt. Nun kommen die Zweige viel besser zur Geltung.

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Allerdings haben sie ein wenig Konkurrenz bekommen. Ich habe eine Porzellangugelhupfform mit Frühblühern bepflanzt.

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Ab Mittwoch konnte ich auch wieder ganz in Ruhe vormittags arbeiten. Es staut sich dann ja doch einiges auf im Dezember und es ist schön, wenn die Liste wieder kürzer wird und man Zeit hat, einige Ideen umzusetzen.

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Wenn man sich mit der Natur des Kaninchens auseinandersetzt, stellt man fest, dass sie vor allem in den späten Abendstunden und in den frühen Morgenstunden sehr aktiv sind. Mittags liegen sie herum, schlafen und kuscheln. Weiter stellt man fest, dass sie graben wollen. Geradezu besessen fängt Susi abends an, den Käfig umzugraben, wenn wir ins Bett gehen wollen. Morgens beginnt sie oft gegen 05.00 Uhr. So kam es dazu, dass wir jetzt eine Sandkiste unter der Treppe zu stehen haben.

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Es entspannt die Lage ein wenig. Susi ist morgens glücklich, wenn sie aus dem Käfig kommt und fängt mit großer Leidenschaft an, den Sand von einer Ecke in die nächste zu schieben. Auf dem Bild könnt ihr sehen, dass auch Strolch diese Kiste super findet. Allerdings kommt es ab und an zu Streit. Das Graben in den Abendstunden, wenn das Kind schlafen soll, ist jetzt zumindest ruhiger. Und Susi und Strolch sind glücklich, dass sie ihren Grabetrieb voll ausleben können. 

Habt eine glückliche Woche!
Herzliche Grüße
Steffi

Freitag, 5. Januar 2018

Gartenglück- Vorfreude auf das neue Gartenjahr

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!
Seid ihr auch schon voller Vorfreude auf das neue Gartenjahr? Ich bin es und ich glaube, dass es etwas mit meinem Adventskalender zu tun hatte.

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Da ich aufgrund meiner Histaminunverträglichkeit keine Schokolade essen darf, hat der Gatte in den letzten Jahren darauf verzichtet, mir einen Adventskalender zu schenken. Ich brauche auch keinen Beauty-Adventskalender, denn ich bin sehr festgelegt auf wenige Produkte und meine Haut mag keine großen Experimente. Aber in dieser Weihnachtszeit hatte ich einen Biosaatgutadventskalender. Ich fand ihn richtig schön. Jeden Tag habe ich einen Würfel herausgezogen und konnte sehen, was an diesem Tag für eine Sorte Samen drin war. Immer mit einem kleinen Bild der Pflanze und einer kurzen Erklärung, wann es am besten auszusäen und wann geerntet werden kann.

Hauptsächlich Kräuter und Gemüse, aber auch der Bienenfreund fehlt nicht. 

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Für den Winter gibt es noch die Kresse für die Fensterbank. Und wenn man alle Würfel umdreht, erscheint statt des Winterbildes ein Sommerbild.

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Mir hat der Kalender viel Freude bereitet und in Gedanken habe ich begonnen, mich sehr viel mit dem Thema Gartenplanung zu beschäftigen. 
Im Laufe der letzten Monate haben wir doch einige Dinge festgestellt, die uns an dem von unseren Vorgängern angelegten Garten stören. Also sitze ich in meiner freien Zeit da, male Skizzen, lese etwas über Gartenplanung und starre ab und an aus dem Fenster und versuche mir vorzustellen, wie meine Pläne ausschauen könnten, wenn sie umgesetzt werden.
Es lässt sich nicht alles in einem Jahr umsetzen, so viel ist sicher. Aber ich freue mich darauf, es nach und nach entstehen zu lassen!

Herzliche Grüße
Steffi

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.