Sonntag, 19. November 2017

Gartenglück- der erste Frost

Er hat ja doch lange auf sich warten lassen, aber schließlich kam er diese Woche doch: 
der erste Frost.
Es hielt nicht wirklich lange an, aber da es nächste Woche doch merklich kälter werden soll, habe ich doch wiederwillig angefangen, die restlichen Arbeiten zu verrichten, die noch ausstanden.

Der erste Frost im Garten

Ich habe also angefangen, die Regentonnen zu leeren, habe die Rosen angehäufelt, die restlichen Geranien schon mal vor den Schuppen gestellt und habe die Dahlie ausgegraben und versorgt.

Der erste Frost im Garten

Jetzt müssen nur noch restlichen Blätter geharkt werden, denn es sind noch nicht alle Bäume kahl. Und dann werde ich den Schuppen aufräumen und die Gartengeräte in den Winterschlaf schicken.

Der erste Frost im Garten

Einen Schneeschieber haben wir vorsorglich schon besorgt, aber Streugut fehlt noch. 
Womit streut ihr?

Der erste Frost im Garten

Die meisten Blumen hat es übrigens wenig beeindruckt, dass sie schockgefrostet wurden. Sie blühen weiter, als wäre gar nichts geschehen.

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.

Herzliche Grüße
Steffi

Samstag, 18. November 2017

Wochenglück- weniger ist mehr

Jeden Samstag zeige ich Bilder von glücklichen Momenten der vergangenen Woche.
Die Idee stammt von Fräulein Ordnung.

Ab Mitte November versuche ich jedes Jahr, langsam zur Ruhe zu kommen und mehr Dinge zu machen, die ich als meine Herzensdinge  bezeichne.
Während ich das Gefühl habe, alle anderen nehmen an Fahrt auf und kommen in der Weihnachtszeit nicht mehr aus dem Hamsterrad heraus, habe ich vor ein paar Jahren beschlossen, dass dies für mich anders werden muss. Schließlich ist diese dunkelste Zeit im Jahr die Zeit, in der wir uns ein wenig besinnen sollten.
Ich habe lange darüber nachdenken müssen, woran es eigentlich liegt, dass mich diese Zeit immer gestresst hat und ich habe einige Dinge verändert.

Was habe ich verändert?

Der wichtigste Punkt war, dass ich festgelegt habe, dass im Dezember keine Termine mehr gemacht werden. Also keine Vorsorgeuntersuchungen mehr beim Arzt, weil man dies unbedingt dieses Jahr noch in die Reihe bekommen will. Aber auch keine anderen Termine mehr. Zum Beispiel muss ich Freunde, die ich selten sehe, nicht unbedingt noch im Dezember treffen. Das geht auch noch in Ruhe im Januar. Es kommen genug wichtige Dinge, die gemacht werden müssen. Schule, Sportverein, Arbeit- allein die Zahl der Weihnachtsfeiern und Märkte ist für manche Familien kaum machbar. Der Gatte kommt allein schon auf drei Weihnachtsfeiern- auch er hält sich inzwischen an das Terminverbot.

Ein weiterer Punkt ist die Weihnachtsdeko. Früher habe ich sehr viel dekoriert. Dies habe ich auf wesentliche, schöne Dinge reduziert. Das kann nämlich ganz schön in Stress ausarten. Man braucht nicht unbedingt in jedem Zimmer und an jedem Fenster Dekoration.

Ich muss nicht an jedem Wochenende einen Weihnachtsmarkt besuchen. Ich suche mir einen Markt aus, den ich besuchen möchte, sonst habe ich ja auch immer noch die Schule, etc. Das reicht völlig.

Es gab Zeiten, da habe ich über 60 Weihnachtskarten geschrieben, weil ich wollte, dass alle wissen, dass ich an sie denke. Oft habe ich selbst nicht mal 20 Karten bekommen. Ich will das gar nicht aufrechnen, trotzdem habe ich die Anzahl der Karten stark reduziert auf den engsten Freundes- und Familienkreis.

Ich mache Termine mit mir selbst. Es gibt so Dinge, die ich in der Weihnachtszeit eigentlich gerne mache. Die fallen aber hinten runter, sobald andere Dinge in den Vordergrund rücken. Ich backe zum Beispiel gerne Plätzchen in der Weihnachtzeit. Ich nehme mir das jetzt ganz konkret vor und mache es dann auch.

Weniger ist mehr...

Das reduzieren hat mir gut getan. Und so langsam ist es wieder Zeit, ruhiger zu werden. Daher ist mein Wochenglück ebenfalls sehr reduziert.


Einfaches Keksrezept, glutenfrei und histaminarm
Kekse habe ich diese Woche gebacken. Ich wollte für mich ein Rezept finden, dass zur Weihnachtszeit passt. Es passt so gut, dass ich euch hier das Rezept für meine glutenfreien und histaminarmen Kekse gezeigt habe. Jetzt brauche ich in der Weihnachtszeit nicht mehr herumzuexperimentieren, sondern kann das Backen geniessen.

Schlichter Kranz aus Eukalyptuszweigen als Wanschmuck

Und ich habe endlich mal Eukalyptuszweige bekommen. Ich habe sie schon so oft im Netz bewundert, habe aber im Blumenladen nie welche gesehen. Jetzt habe ich doch mal welche ergattert und habe einfache Kränze mit Hilfe von Blumendraht gebunden. Der große hängt im Flur, zwei kleinere schmücken zwei Duftkerzen.

Kranz aus Eukalyptuszweigen als Dekoration für Duftkerzen

Es ist unglaublich, wie stark sie nach Eukalyptus duften.

Was tut ihr in dieser Zeit für Euch?

Ich wünsche euch ein hyggeliges Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Mittwoch, 15. November 2017

Rezept für einfache Kekse- glutenfrei und histaminarm

So langsam geht es in die gemütliche Jahreszeit über und wenn ich nachmittags meinen Tee oder Kaffee trinke, möchte ich dazu etwas Süsses essen. Mit Histaminintoleranz und Glutenunverträglichkeit ist es nicht so einfach, geeignete Kekse im Handel zu finden, die auch schmecken. 

Ich habe jetzt für mich ein Keksrezept gefunden, das ich lecker finde und zwar auch noch einige Tage später und trotzdem nicht ganz so viel Zucker enthält, wie die meisten gekauften Produkte.
Das möchte ich gerne mit Euch teilen.

Einfaches Keksrezept

Zutaten:
500 g glutenfreies Mehl (ich nutze das von Seitz, aber es geht auch jedes andere)
100 g Zucker (ich nutze Rohrohrzucker, den ich in einem Glas mit einer Vanillestange aufbewahre. Man kann auch den weissen Zucker nehmen und noch ein Päckchen Vanillezucker hinzufügen)
200 g Butter
2 Eier
200 g Sahne
1 Päckchen Weinsteinbackpulver

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Der Teig ist leichter zu verarbeiten, wenn er anschließend eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen kann. 
Die Arbeitsplatte mit Mehl bestäuben, den Teig mit der Küchenrolle ausrollen. 

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Kekse mit Ausstechen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

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Die Kekse im auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofen 10 Minuten backen. Die Kekse ausreichend abkühlen lassen, bevor man sie in eine Dose legt.




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Für meine Kekse habe ich den Teig sehr dünn ausgerollt. Mir schmecken sie so besser.

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Die gehen natürlich auch als Weihnachtsplätzchen.

Lasst es Euch schmecken!

Herzliche Grüße
Steffi

Sonntag, 12. November 2017

Das Gartenglück: Blütenpracht im November

Habt Ihr Euren Garten schon winterfest gemacht? 
Diese Frage habe ich jetzt schon auf einigen Blogs gelesen und ich muss jetzt mal zugeben: Nöö, ist er noch nicht so ganz. Natürlich habe ich das Gemüsebeet geräumt und Laub darauf verteilt, habe den Kompost umgeschichtet und für den Winterschlaf vorbereitet und so einige andere Kleinigkeiten. 
Aber wenn ich durch den Garten gehe und überlege, was ich denn so runterschneiden könnte, sehe ich einfach immer noch so viele Blüten und ich lasse einfach alles so wie es ist.

Und dann musste ich an einen Kommentar auf Instagram denken, den ich im Sommer mal zu einem der vielen Blumenbilder aus meinem Garten bekommen habe: "Ab November werde ich mir Dein Profil mindestens einmal am Tag anschauen."
Liebe Dagmar, wer hätte gedacht, dass jetzt noch so viel blüht. Ich lade Dich zu einem kleinen Rundgang ein:

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Das Mutterkraut zeigt Durchhaltevermögen. Es blüht seit Juni.

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Der Schneeball blüht und bildet auch nach und nach seine roten Beeren aus.

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Ich konnte sie noch nicht ausgraben, denn die Dahlie blüht nach wie vor. Zwischenzeitlich hatte sie mal ein kleines Tief, weil sie von einer Schnecke heimgesucht wurde. Aber sie hat sich erholt.

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Dies sind die letzten zwei Blüten des Phlox.

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So klein und doch so ausdauernd ist das Männertreu.

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Die geschlossenen Blüten der Christrose hatte ich schon mal gezeigt, jetzt blüht sie.

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Liebe Dagmar, das ist die Blume, zu der Du damals Deinen Kommentar hinterlassen hast: Die gelbe Taglilie wollte auch nochmal nachlegen. Man merkt aber, dass ihr die kälteren Temperaturen zu schaffen machen. 


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Alle Rosen blühen noch. Diese Kletterrose hat noch sehr viele Blüten.

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Im Vorgarten ist das Spanische Gänseblümchen sehr ausdauernd.

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Mit den Regentropfen sieht es ein bisschen so aus, als würde es weinen, finde ich.

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Die Hortensie ist ebenso ausdauernd.

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Die Fetthenne ist gut angewachsen und hat noch ein paar neue Triebe bekommen.

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Auch die Geranien fühlen sich noch wohl draussen. Sie stehen nach wie vor neben der Haustür. Dort bekommen sie am meisten Sonne.

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Dieses Veilchen hat sich auf dem Balkon unserer alten Wohnung im Topf selbst ausgesät.

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Obwohl sich das Laub langsam verfärbt, blüht die Weigelie weiter.

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Die Schokoladencosmea blüht seit ich sie eingepflanzt habe.

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Genauso wie dieser Fingerhut.

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Diese Geranie hat zwischenzeitlich einen Platz im Haus auf der Fensterbank.

Ist bei Euch auch alles so ausdauernd?

Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.

Herzliche Grüße
Steffi


Samstag, 11. November 2017

Wochenglück mit Schnäppchen, Cantuccini und Weihnachten im Schuhkarton

Jeden Samstag zeige ich Bilder von glücklichen Momenten der vergangenen Woche.
Die Idee stammt von Fräulein Ordnung.

Ich habe mir einen neuen Stuhl für mein Arbeitszimmer gegönnt und konnte hierfür ein Angebot nutzen. Auf dem alten habe ich zwar bei Nähen gut gesessen, aber zum Beispiel fürs längere Arbeiten am Computer war er nicht so bequem.

Einrichtung Nähzimmer

Dieser hier passt zu unseren Esszimmerstühlen und kann daher auch genutzt werden, wenn wir Besuch haben. 
 Es war schon nur noch halb so schlimm, meine Buchhaltung endlich auf den aktuellen Stand zu bringen.

Allerdings schien am Anfang der Woche noch die Sonne. Ich muss zugeben, dass es mich dann doch sehr in den Garten zieht und weniger ins Arbeitszimmer. Zu dieser Jahreszeit muss man die Sonne geniessen, sobald sie scheint.

Susi und Strolch

Und Susi und Strolch sind natürlich ebenso Nutzniesser, da sie in den Freilauf gelassen werden, wenn jemand im Garten ist.

Sonst habe ich einige Zeit in der Küche verbracht und gebacken. Erst ein wenig glutenfreies für mich, anschließend diese leckeren Cantuccini für den Gatten und das Kind. Sie wurden für lecker befunden. Das Rezept ist so schön simpel und sie sind schnell gemacht. Ihr findet es auf dem Elfenkindblog, wenn ihr es nachbacken wollt.

Leckere Cantuccini nach einem Rezept vom Elfenkind

Ich mag es, wenn ich in der Küche die Möglichkeit habe, mich auch mal hinzusetzen. Auf meiner Küchenbank ist es sehr gemütlich.

Küchenkissen für mehr Gmeütlichkeit in der Küche

Dieses Kissen ist auch so ein Mitbringsel aus dem Urlaub und obwohl der Gatte erst wenig Verständnis bezüglich der Notwendigkeit eines weiteren Küchenkissens zeigte, sitzt er nun doch häufiger mal auf der Küchenbank und leistet mir Gesellschaft.

Herbstdekoration für den Esstisch

Bei mir im Garten blühen immer noch die Rosen und da sie farblich so gut zu der Kerze passen, schneide ich auch mal eine ab. Das Frühstück morgens bei Kerzenschein ist immer sehr schön.

Weihnachten im Schuhkarton

Diese Woche habe ich es endlich geschafft, mein Päckchen für Weihnachten im Schuhkarton abzugeben.
Wer vielleicht auch noch einen Schuhkarton packen mag, kann sich hier informieren. Es ist noch bis zum 15.11. möglich, ein Päckchen fertig zu machen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Steffi

Samstag, 4. November 2017

Wochenglück mit Vogelhaus

Jeden Samstag zeige ich Bilder von glücklichen Momenten der vergangenen Woche.
Die Idee stammt von Fräulein Ordnung.
Verlinkt mit Lorettas und Wolfgangs Gartenglück.

Letztes Wochenende habe ich einmal ausgesetzt mit dem Wochenglück, da ich noch im Urlaub weilte.


Und wer mir auf Instagram folgt, der weiß schon, dass ich mir einen Herzenswunsch erfüllt habe und mir dieses Vogelhaus geschenkt habe. Seit 10 Jahren bewundere ich sie schon auf Rügen und jetzt, da ich einen Garten habe, hatte ich endlich einen Grund, mir eines zu kaufen.


Und es macht sich auch so schön im Vorgarten neben der weissen Bank. So kann ich es auch vom Küchenfenster aus sehen.
Jetzt müssen sich nur noch die Vögel in meinen Vorgarten trauen. Seit der drastischen Veränderung bleiben sie derzeit vorsichtshalber hinten im Garten. Aber im nächsten Jahr wird der Vorgarten ein wenig üppiger sein, wenn alles angeht und spätestens dann werden sie sich dort auch wieder umschauen.


Es blüht ja immer noch einiges. Auch die Rose ist immer noch fleissig dabei. Dank Herwarth sind es ein paar Blüten weniger, aber davon lässt sie sich nicht einschüchtern.
Das jetzt eine Taglilie wieder Blüten ausbildet und der Mohn wieder wächst, finde ich allerdings etwas seltsam. Das passt irgendwie zu der blühenden Christrose, die ich Euch hier schon gezeigt habe.


Ich bin eigentlich kein großer Halloween-Fan, denn in den vergangenen Jahren gab es so das ein oder andere Erlebnis, das ich weniger schön fand.  Trotzdem wollte ich in unserer neuen Umgebung den Kindern hier die Chance auf Süßes nicht verwehren. Und was soll ich sagen, es waren ausschließlich sehr nette Kinder hier, die sich sehr über die kleinen Beutel gefreut haben. Das hat mich doch sehr versöhnt mit Halloween.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Steffi

Donnerstag, 2. November 2017

Herbstferien

Wer mir schon länger auf Instagram folgt, dem ist wohl nicht entgangen, dass wir unseren Urlaub in den Herbstferien immer auf dem Ferienbauernhof auf Rügen verbringen.
Er liegt in der Nähe von Binz und damit hat der Urlaub für uns die perfekte Mischung aus Bauernhofurlaub mit vielen Freunden für unser Kind und Kaffeetrinken mit Meerblick für uns Eltern.


Susi und Strolch durften natürlich nicht mit. Sie haben die Ferien bei Oma und Opa verbracht.


Für mich gehört zu Urlaub eigentlich immer Meer. Es entspannt mich einfach am meisten.


Ich könnte stundenlang am Meer sitzen und Möwen beobachten.


Aber auf dem Land ist es auf Rügen auch wunderschön.


Da meine Hände weiterhin ein wenig Schonung brauchten, hatte ich nichts zum Basteln oder Handarbeiten dabei.
Daher habe ich dieses Jahr wohl auf mehr Ausflüge bestanden.
In das Ozeaneum Stralsund wollten wir immer mal. Dieses Jahr haben wir es endlich mal umgesetzt.


Die Kreidefelsen sind immer einen Ausflug wert.


Der Weg dorthin führt durch den Nationalpark Jasmund mit seinem Buchenwald.


Seit 10 Jahren gehe ich an dem Geschäft vorbei, dass diese Vogelhäuschen verkauft. Ich fand sie immer toll. Dieses Jahr habe ich eins gekauft, denn jetzt habe ich einen Garten.


Zum Urlaub auf dem Bauernhof gehört der Stockbrotabend.


Und das Meer? Spätestens nächsten Herbst wieder.


Susi wurde bei Oma sehr verwöhnt, wie man sehen kann.

Herzliche Grüße
Steffi